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Spuren des Bösen

Auschwitz, Jerusalem-Syndrom, Ich

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Nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch: hat diese Aussage von Adorno die deutschsprachigen Lyriker darin gehindert, Gedichte zum oder über Auschwitz und Holocaust zu schreiben? Oder war es für sie nur ein willkommener Vorwand, diese Themen zu tabuisieren bzw. zu verdrängen? Der vorliegende Gedichtband zerschmettert buchstäblich Adorno`s Statement. Vielmehr: mit einer beeindruckenden Dichtersprache wird mit Auschwitz den Deutschen und der Welt ein Recht auf Gedichte über Auschwitz und den Holocaust gegeben. Es scheint so, als mussten diese Gedichte geschrieben werden! In zwei weiteren Kapiteln Jerusalem-Syndrom und Ich scheut sich der Autor nicht vor einer radikalen Auseinandersetzung mit Gott, Religion und dem Menschen selbst. Befeuert durch den Wunsch nach mehr Alltagshumanität geht er dabei auf den fruchtbaren Dialog mit Bildern einer indischen Künstlerin ein. So entstanden sind Gedichte voller Sehnsucht nach einer besseren Welt. Lassen Sie sich in dieser poetischen Reise durch Bild und Wort zu nachdenklichen und sinnstiftenden Momenten und Eindrücken anregen!

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Spuren des Bösen, Jozef Gorka

Langue
Année de publication
2019
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Titre
Spuren des Bösen
Sous-titre
Auschwitz, Jerusalem-Syndrom, Ich
Langue
Allemand
Éditeur
TWENTYSIX
Publié
2019
Format
souple
Pages
100
ISBN10
374076239X
ISBN13
9783740762391
Séries
Description
Nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch: hat diese Aussage von Adorno die deutschsprachigen Lyriker darin gehindert, Gedichte zum oder über Auschwitz und Holocaust zu schreiben? Oder war es für sie nur ein willkommener Vorwand, diese Themen zu tabuisieren bzw. zu verdrängen? Der vorliegende Gedichtband zerschmettert buchstäblich Adorno`s Statement. Vielmehr: mit einer beeindruckenden Dichtersprache wird mit Auschwitz den Deutschen und der Welt ein Recht auf Gedichte über Auschwitz und den Holocaust gegeben. Es scheint so, als mussten diese Gedichte geschrieben werden! In zwei weiteren Kapiteln Jerusalem-Syndrom und Ich scheut sich der Autor nicht vor einer radikalen Auseinandersetzung mit Gott, Religion und dem Menschen selbst. Befeuert durch den Wunsch nach mehr Alltagshumanität geht er dabei auf den fruchtbaren Dialog mit Bildern einer indischen Künstlerin ein. So entstanden sind Gedichte voller Sehnsucht nach einer besseren Welt. Lassen Sie sich in dieser poetischen Reise durch Bild und Wort zu nachdenklichen und sinnstiftenden Momenten und Eindrücken anregen!