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Sie waren die Boys

die Geschichte von 732 jungen Holocaust-Überlebenden

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Im Sommer 1945 nimmt die britische Regierung Kinder und Jugendliche auf, die den Holocaust überlebt haben. In den folgenden Monaten werden 732 Waisen nach Großbritannien ausgeflogen und bilden unter dem Namen The Boys ein Netzwerk, das ihnen hilft, den Verlust von Familie und Heimat zu bewältigen und ein neues Leben aufzubauen. Diese Jugendlichen haben nicht nur schwere Traumatisierungen erlitten, sondern kämpfen auch mit den körperlichen Folgen der brutalen Ausbeutung in Konzentrations- und Zwangsarbeitslagern. Martin Gilbert hat ihre Erlebnisberichte zu einer Kollektivbiografie verdichtet, die mit der Kindheit in Schtetl und Großstädten wie Warschau und Lodz beginnt. Der deutsche Überfall auf Polen 1939 bringt für die jüdische Bevölkerung eine Katastrophe: Mordaktionen der Wehrmacht, Terror der SS, Ghettos, Deportationen und Todesmärsche prägen ihre Erlebnisse. Die Befreiung durch die Alliierten erleben die unterernährten und oft kranken Jugendlichen als Rettung in letzter Minute. Es folgt die meist vergebliche Suche nach überlebenden Familienangehörigen und der Versuch, in die Heimat zurückzukehren. Das Angebot der britischen Regierung und die Unterstützung britisch-jüdischer Organisationen geben neue Hoffnung. Für die Boys ist es bis heute wichtig, zusammenzuhalten und einander zu helfen – wie in einer großen Familie.

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Sie waren die Boys, Martin Gilbert

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2007
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Titre
Sie waren die Boys
Sous-titre
die Geschichte von 732 jungen Holocaust-Überlebenden
Langue
Allemand
Format
rigide
Pages
559
ISBN10
3866502222
ISBN13
9783866502222
Séries
Description
Im Sommer 1945 nimmt die britische Regierung Kinder und Jugendliche auf, die den Holocaust überlebt haben. In den folgenden Monaten werden 732 Waisen nach Großbritannien ausgeflogen und bilden unter dem Namen The Boys ein Netzwerk, das ihnen hilft, den Verlust von Familie und Heimat zu bewältigen und ein neues Leben aufzubauen. Diese Jugendlichen haben nicht nur schwere Traumatisierungen erlitten, sondern kämpfen auch mit den körperlichen Folgen der brutalen Ausbeutung in Konzentrations- und Zwangsarbeitslagern. Martin Gilbert hat ihre Erlebnisberichte zu einer Kollektivbiografie verdichtet, die mit der Kindheit in Schtetl und Großstädten wie Warschau und Lodz beginnt. Der deutsche Überfall auf Polen 1939 bringt für die jüdische Bevölkerung eine Katastrophe: Mordaktionen der Wehrmacht, Terror der SS, Ghettos, Deportationen und Todesmärsche prägen ihre Erlebnisse. Die Befreiung durch die Alliierten erleben die unterernährten und oft kranken Jugendlichen als Rettung in letzter Minute. Es folgt die meist vergebliche Suche nach überlebenden Familienangehörigen und der Versuch, in die Heimat zurückzukehren. Das Angebot der britischen Regierung und die Unterstützung britisch-jüdischer Organisationen geben neue Hoffnung. Für die Boys ist es bis heute wichtig, zusammenzuhalten und einander zu helfen – wie in einer großen Familie.