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Robert Musil, ein Meister der Literatur, analysiert in seinen drei Novellen das komplexe Wechselspiel zwischen den Geschlechtern. In ›Grigia‹, ›Die Portugiesin‹ und ›Tonka‹ zeigt sich die große Fremdheit zwischen Mann und Frau, die Musils Stärke ausmacht, indem er in die seelischen Labyrinthe dieser Figuren eindringt. Obwohl die Männer im Vordergrund stehen, sind es die Frauen – die Bäuerin Grigia, die portugiesische Aristokratin und die Verkäuferin Tonka –, die das Geschehen dominieren und die Tragödien der Männer bestimmen. Diese Erzählungen sind nicht nur sprachlich brillant, sondern auch fundamental in ihrer Konstruktion und bieten präzise Analysen der faszinierenden und oft desaströsen Interaktionen zwischen den Geschlechtern. Musil, geboren am 6. November 1880 in Klagenfurt, brach eine militärische Laufbahn ab und studierte in Berlin Philosophie und Psychologie. Nach dem Ersten Weltkrieg festigte er seinen Ruf als Schriftsteller und erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter den Kleist-Preis. In den 1920er Jahren arbeitete er an seinem Hauptwerk, während er von seinem Verleger Ernst Rowohlt finanziell unterstützt wurde. Nach dem Anschluss Österreichs an den Nationalsozialismus emigrierte Musil in die Schweiz, wo er am 15. April 1942 starb. Seine Asche wurde in einem Wald bei Genf verstreut.
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Drei Frauen, Robert Musil
- Langue
- Année de publication
- 1978
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- (souple)
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- Titre
- Drei Frauen
- Auteurs
- Robert Musil
- Publié
- 1978
- Format
- souple
- Pages
- 186
- ISBN10
- 349933108X
- ISBN13
- 9783499331084
- Séries
- Mots clés
- Fiction, Littérature allemande, Classiques, Nouvelles, 20e siècle
- Description
- Robert Musil, ein Meister der Literatur, analysiert in seinen drei Novellen das komplexe Wechselspiel zwischen den Geschlechtern. In ›Grigia‹, ›Die Portugiesin‹ und ›Tonka‹ zeigt sich die große Fremdheit zwischen Mann und Frau, die Musils Stärke ausmacht, indem er in die seelischen Labyrinthe dieser Figuren eindringt. Obwohl die Männer im Vordergrund stehen, sind es die Frauen – die Bäuerin Grigia, die portugiesische Aristokratin und die Verkäuferin Tonka –, die das Geschehen dominieren und die Tragödien der Männer bestimmen. Diese Erzählungen sind nicht nur sprachlich brillant, sondern auch fundamental in ihrer Konstruktion und bieten präzise Analysen der faszinierenden und oft desaströsen Interaktionen zwischen den Geschlechtern. Musil, geboren am 6. November 1880 in Klagenfurt, brach eine militärische Laufbahn ab und studierte in Berlin Philosophie und Psychologie. Nach dem Ersten Weltkrieg festigte er seinen Ruf als Schriftsteller und erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter den Kleist-Preis. In den 1920er Jahren arbeitete er an seinem Hauptwerk, während er von seinem Verleger Ernst Rowohlt finanziell unterstützt wurde. Nach dem Anschluss Österreichs an den Nationalsozialismus emigrierte Musil in die Schweiz, wo er am 15. April 1942 starb. Seine Asche wurde in einem Wald bei Genf verstreut.