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Untersuchungen zum Vogelkult - 1: Troizen – Alkyone

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In diesem sechsten Band seiner Frühkult-Untersuchungen untersucht der Autor die Symptome des Sonnen-Flußkultes im Kontext des Vogelkultes. Die Untersuchung führt von Troizen über Parnass (mit Delphi) zu weiteren Orten wie Kalydon, Andania und Trachis, die mit Kultköniginnen wie Marpessa, Deianeira und Iole verbunden sind. Diese Orte und Figuren sind eng mit der Alkyone-Variante des Vogelkultes verknüpft und stehen in Beziehung zu den Melantheia-Zentren (Alpheios-, Kephisos-Mündung, Delphi). Der Autor zeigt Symptome auf, die den Übergang von der Vor-Olympik zur Olympik dokumentieren, einschließlich der Transformation von Menschenopfern in Tieropfer. Dies umfasst Veränderungen im Opfertod, wie den Wechsel von Fluss- zu Mauersturz und von dort zu Pfeil- oder Gift-Tod, sowie die Abschwächung des Menschenopfers durch Gottesurteile. Zudem wird das an den Opfertod gebundene numinose Tier durch Ritualgewänder ersetzt. Im Kontrast dazu stehen die schwer fassbaren Ortsnumina des Alkyone-Kultes, in dem Apollon dominiert, während in Kalydon Artemis und eine Athene, in Oichalia eine unbekannte Gattin, und in Trachis Zeus mit Here präsent sind. Auch der olympische Zeus und möglicherweise ein vorolympischer Zeus als Vorläufer des herakleisch-olympischen Patroos werden erwähnt.

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Untersuchungen zum Vogelkult - 1: Troizen – Alkyone, Harald Zusanek, Michael Zusanek

Langue
Année de publication
2007
Reliure
(rigide),
État du livre
Bon
Prix
26,99 €

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Titre
Untersuchungen zum Vogelkult - 1: Troizen – Alkyone
Langue
Allemand
Éditeur
Peter Lang
Publié
2007
Format
rigide
Pages
248
ISBN10
3631554591
ISBN13
9783631554593
Séries
Mots clés
Description
In diesem sechsten Band seiner Frühkult-Untersuchungen untersucht der Autor die Symptome des Sonnen-Flußkultes im Kontext des Vogelkultes. Die Untersuchung führt von Troizen über Parnass (mit Delphi) zu weiteren Orten wie Kalydon, Andania und Trachis, die mit Kultköniginnen wie Marpessa, Deianeira und Iole verbunden sind. Diese Orte und Figuren sind eng mit der Alkyone-Variante des Vogelkultes verknüpft und stehen in Beziehung zu den Melantheia-Zentren (Alpheios-, Kephisos-Mündung, Delphi). Der Autor zeigt Symptome auf, die den Übergang von der Vor-Olympik zur Olympik dokumentieren, einschließlich der Transformation von Menschenopfern in Tieropfer. Dies umfasst Veränderungen im Opfertod, wie den Wechsel von Fluss- zu Mauersturz und von dort zu Pfeil- oder Gift-Tod, sowie die Abschwächung des Menschenopfers durch Gottesurteile. Zudem wird das an den Opfertod gebundene numinose Tier durch Ritualgewänder ersetzt. Im Kontrast dazu stehen die schwer fassbaren Ortsnumina des Alkyone-Kultes, in dem Apollon dominiert, während in Kalydon Artemis und eine Athene, in Oichalia eine unbekannte Gattin, und in Trachis Zeus mit Here präsent sind. Auch der olympische Zeus und möglicherweise ein vorolympischer Zeus als Vorläufer des herakleisch-olympischen Patroos werden erwähnt.