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Umweg nach Kalkutta

Roman

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  • 334pages
  • 12 heures de lecture

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Im Jahr 1997, während Indien seinen 50. Unabhängigkeitstag feiert, erlebt der wohlhabende Geschäftsmann Kishor Babu, 72 Jahre alt, einen einschneidenden Unfall, der sein Leben verändert. Ein Schlag auf den Kopf führt dazu, dass ihn seine Geschäfte, für die er fünfzig Jahre gearbeitet hat, nicht mehr interessieren. Stattdessen beginnt er, alte Tagebücher zu studieren, vergilbte Zeitungsartikel zu lesen und durch die Armenviertel Kalkuttas zu streifen. Diese Rückkehr zu seinen Erinnerungen bringt ihn dazu, über seine Jugendfreunde nachzudenken: Amolak, den Gandhi-Anhänger, und Shantanu, den revolutionären Kämpfer. Seine täglichen Spaziergänge verwandeln den strengen Patriarchen in einen scharfen Kritiker der politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse, wobei er sogar das Kastenwesen und die ungleiche Geschlechterverteilung in Frage stellt. Seine Ehefrau, besorgt über seinen Sinneswandel, sucht Ärzte und Wunderheiler auf, da sie fürchtet, er könnte den Verstand verloren haben. Mit ironischem Humor erzählt die Autorin von Kishor Babus Entscheidung, alles hinter sich zu lassen, um einen Neuanfang zu wagen. Die Geschichte verbindet die Vergangenheit und Gegenwart Kalkuttas und Indiens und beleuchtet die Themen Tradition und Moderne.

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Umweg nach Kalkutta, Alakā Sarāvagī

Langue
Année de publication
2006
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Titre
Umweg nach Kalkutta
Sous-titre
Roman
Langue
Allemand
Éditeur
Insel-Verl.
Publié
2006
Format
rigide
Pages
334
ISBN10
3458173137
ISBN13
9783458173137
Séries
Mots clés
Inde
Description
Im Jahr 1997, während Indien seinen 50. Unabhängigkeitstag feiert, erlebt der wohlhabende Geschäftsmann Kishor Babu, 72 Jahre alt, einen einschneidenden Unfall, der sein Leben verändert. Ein Schlag auf den Kopf führt dazu, dass ihn seine Geschäfte, für die er fünfzig Jahre gearbeitet hat, nicht mehr interessieren. Stattdessen beginnt er, alte Tagebücher zu studieren, vergilbte Zeitungsartikel zu lesen und durch die Armenviertel Kalkuttas zu streifen. Diese Rückkehr zu seinen Erinnerungen bringt ihn dazu, über seine Jugendfreunde nachzudenken: Amolak, den Gandhi-Anhänger, und Shantanu, den revolutionären Kämpfer. Seine täglichen Spaziergänge verwandeln den strengen Patriarchen in einen scharfen Kritiker der politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse, wobei er sogar das Kastenwesen und die ungleiche Geschlechterverteilung in Frage stellt. Seine Ehefrau, besorgt über seinen Sinneswandel, sucht Ärzte und Wunderheiler auf, da sie fürchtet, er könnte den Verstand verloren haben. Mit ironischem Humor erzählt die Autorin von Kishor Babus Entscheidung, alles hinter sich zu lassen, um einen Neuanfang zu wagen. Die Geschichte verbindet die Vergangenheit und Gegenwart Kalkuttas und Indiens und beleuchtet die Themen Tradition und Moderne.