Bookbot

Ein Vormittag beim Buchhändler

Évaluation du livre

En savoir plus sur le livre

"Die Szene, die der vierunddreißigjährige Burckhardt gleich zu Beginn seiner Erzählung beschreibt, ähnelt dem Anfang eines unbedeutenden Episoden: 'Es war das Jahr 1924 und ich arbeitete damals in der Bibliothèque Nationale in Paris. An einem Wintermorgen betrat ich einen Friseur in der Nähe der Madelaine und ließ mir den Kopf waschen.' Die Handlung ist spontan und dennoch nicht ohne eine künstliche Unvorhersehbarkeit. Rilke, der das Geld im Hotel vergessen hat, kann den Dienst nicht bezahlen. Er erträgt die Beschwerden des Besitzers. Er protestiert seinerseits. Es droht ins Groteske zu kippen, wenn nicht Burckhardt eingreift, der ihn erkennt und die kleine Rechnung bezahlt: 'Rilke, den ich seit einem Jahr nicht gesehen hatte und von dem ich nicht wusste, dass er in Paris war, sah mich zunächst wie einen Geist an, dann erkannte er mich.'"

Édition

Achat du livre

Ein Vormittag beim Buchhändler, Carl J. Burckhardt

Langue
Année de publication
1979
product-detail.submit-box.info.binding
(rigide),
État du livre
Bon
Prix
1,59 €

Modes de paiement

3,0
Très bien !
1 Évaluations

Il manque plus que ton avis ici.

Langue
Allemand
Éditeur
Callwey
Publié
1979
Format
rigide
Pages
48
ISBN10
3766704494
ISBN13
9783766704498
Séries
Titre original
Ein Vormittag beim Buchhändler
Évaluation
3 sur 5
Description
"Die Szene, die der vierunddreißigjährige Burckhardt gleich zu Beginn seiner Erzählung beschreibt, ähnelt dem Anfang eines unbedeutenden Episoden: 'Es war das Jahr 1924 und ich arbeitete damals in der Bibliothèque Nationale in Paris. An einem Wintermorgen betrat ich einen Friseur in der Nähe der Madelaine und ließ mir den Kopf waschen.' Die Handlung ist spontan und dennoch nicht ohne eine künstliche Unvorhersehbarkeit. Rilke, der das Geld im Hotel vergessen hat, kann den Dienst nicht bezahlen. Er erträgt die Beschwerden des Besitzers. Er protestiert seinerseits. Es droht ins Groteske zu kippen, wenn nicht Burckhardt eingreift, der ihn erkennt und die kleine Rechnung bezahlt: 'Rilke, den ich seit einem Jahr nicht gesehen hatte und von dem ich nicht wusste, dass er in Paris war, sah mich zunächst wie einen Geist an, dann erkannte er mich.'"