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Chemiestandort Deutschland

Technologischer Wandel, Arbeitsteilung und geographische Strukturen in der chemischen Industrie

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Der konsistente Entwicklungszusammenhang der Nachkriegszeit, der die vorherrschenden Produktions-, Konsum- und Koordinationsstrukturen miteinander verbunden hat, ist während der 70er und 80er Jahre in eine Krise geraten, die im Industriesektor einen tiefgreifenden Strukturwandel ausgelöst hat. Über die Art der Anpassungsprozesse der Unternehmen an die veränderten wirtschaftlichen, technologischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen gibt es bisher nur wenige gesicherte Erkenntnisse. Bathelts Studie untersucht vor diesem Hintergrund die Ausgangskonstellation und die dynamischen Kräfte aus einer regulationstheoretischen Perspektive, um dann anhand der Ergebnisse umfassender Unternehmensbefragungen in der Chemischen Industrie konkret zu analysieren, wie die deutschen Hersteller von Grundchemikalien, Farben und Lacken sowie Pharmazeutika ihre Produktions- und Verflechtungsstrukturen reorganisieren und welche Rolle Flexibilisierungsprozesse und räumliche Nähe hierbei spielen. Aus den Veränderungen der unternehmensinternen, -übergreifenden und räumlichen Arbeitsteilung leitet der Autor Rückschlüsse für die zukünftige Bedeutung des Chemiestandorts Deutschland ab.

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Chemiestandort Deutschland, Harald Bathelt

Langue
Année de publication
1997
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Titre
Chemiestandort Deutschland
Sous-titre
Technologischer Wandel, Arbeitsteilung und geographische Strukturen in der chemischen Industrie
Langue
Allemand
Éditeur
Ed. Sigma
Publié
1997
Format
souple
Pages
362
ISBN10
3894044438
ISBN13
9783894044435
Séries
Description
Der konsistente Entwicklungszusammenhang der Nachkriegszeit, der die vorherrschenden Produktions-, Konsum- und Koordinationsstrukturen miteinander verbunden hat, ist während der 70er und 80er Jahre in eine Krise geraten, die im Industriesektor einen tiefgreifenden Strukturwandel ausgelöst hat. Über die Art der Anpassungsprozesse der Unternehmen an die veränderten wirtschaftlichen, technologischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen gibt es bisher nur wenige gesicherte Erkenntnisse. Bathelts Studie untersucht vor diesem Hintergrund die Ausgangskonstellation und die dynamischen Kräfte aus einer regulationstheoretischen Perspektive, um dann anhand der Ergebnisse umfassender Unternehmensbefragungen in der Chemischen Industrie konkret zu analysieren, wie die deutschen Hersteller von Grundchemikalien, Farben und Lacken sowie Pharmazeutika ihre Produktions- und Verflechtungsstrukturen reorganisieren und welche Rolle Flexibilisierungsprozesse und räumliche Nähe hierbei spielen. Aus den Veränderungen der unternehmensinternen, -übergreifenden und räumlichen Arbeitsteilung leitet der Autor Rückschlüsse für die zukünftige Bedeutung des Chemiestandorts Deutschland ab.