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Genus

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„Ich kenne keine industrielle Gesellschaft, in der die Frauen den Männern ökonomisch gleichgestellt sind.“ Für Illich ergibt sich die Diskriminierung der Frau, der ökonomische Sexismus, weder aus „natürlichen“ noch aus „kulturellen“ Bedingungen. Vielmehr datiert der Anfang der ökonomischen Sklaverei mit dem Beginn der modernen Industriegesellschaft, in der Frauen und Männer zu etwas historisch völlig Neuem wurden: zu geschlechtslosen Wesen - was jedoch keineswegs zu mehr Gleichheit zwischen den Geschlechtern geführt hat. „Genus“ will damit auch eine historisch begründete Kritik an einem illusionären Begriff von Gleichheit sein, wie er allen Entwürfen politischer Emanzipation zugrunde liegt.

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Genus, Ivan Illich

Langue
Année de publication
1983
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Titre
Genus
Langue
Allemand
Éditeur
Rowohlt
Publié
1983
Format
rigide
Pages
254
ISBN10
3498032070
ISBN13
9783498032074
Séries
Titre original
Gender
Description
„Ich kenne keine industrielle Gesellschaft, in der die Frauen den Männern ökonomisch gleichgestellt sind.“ Für Illich ergibt sich die Diskriminierung der Frau, der ökonomische Sexismus, weder aus „natürlichen“ noch aus „kulturellen“ Bedingungen. Vielmehr datiert der Anfang der ökonomischen Sklaverei mit dem Beginn der modernen Industriegesellschaft, in der Frauen und Männer zu etwas historisch völlig Neuem wurden: zu geschlechtslosen Wesen - was jedoch keineswegs zu mehr Gleichheit zwischen den Geschlechtern geführt hat. „Genus“ will damit auch eine historisch begründete Kritik an einem illusionären Begriff von Gleichheit sein, wie er allen Entwürfen politischer Emanzipation zugrunde liegt.