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Von Freud zu Freud

von damals bis heute oder von den Sinnen zur Sinnlichkeit, vom Verstehen zum Verstand, vom Primär- zum Sekundärprozess

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Der Autor will zeigen, dass Freud von Beginn an bis zum Ende seines Werkes versucht hat, eine einheitliche systematische Theorie zu entwerfen.. Diese Theorie beruht auf klinischen Erfahrungen, wie auf Alltagsbeobachtungen: In unserem Seelenleben gibt es so etwas wie ein scheinbar uns bekanntes Ich, anderseits auch uns völlig unbekannte Vorgänge, wenn wir etwa sagen: „ Es brach aus mir raus, Ich war nicht mehr Herr meiner Sinne.“ Im Falle seelischer Erkrankungen schien dieses Es unser Seelenleben weitgehend zu beherrschen, so dass wir über unser Ich oftmals nicht mehr verfügen konnten. Freuds ganzes Bestreben in seinen weiteren Schriften ging nun dahin, dieses Zusammenspiel von Es und Ich immer besser zu verstehen. Im Mittelpunkt seiner „metapsychologischen Überlegungen“ stand dabei der Gedanke, dass aus einem Mangel an Bedürfnisbefriedigung eine unerträgliche unlustvolle Spannung entsteht, die zunächst in affektiven Phantasien und Bildern („Bildgeschichten“) und später in immer realitätsangemesseneren Handlungen Lösungen zu finden versucht. Durch ein solches Probehandeln mit Bildgeschichten entsteht auf diese Weise das, was Freud den vernünftigen „Sekundärprozess“ nennt. Aus sinnlichen Geschichten entsteht somit verstehendes Denken. Dies ist eine radikal neue Psychologie.

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Von Freud zu Freud, Wolfgang Baßler

Langue
Année de publication
2013
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État du livre
Abîmé
Prix
45,81 €

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Titre
Von Freud zu Freud
Sous-titre
von damals bis heute oder von den Sinnen zur Sinnlichkeit, vom Verstehen zum Verstand, vom Primär- zum Sekundärprozess
Langue
Allemand
Publié
2013
Format
souple
Pages
662
ISBN10
3826052986
ISBN13
9783826052989
Séries
Description
Der Autor will zeigen, dass Freud von Beginn an bis zum Ende seines Werkes versucht hat, eine einheitliche systematische Theorie zu entwerfen.. Diese Theorie beruht auf klinischen Erfahrungen, wie auf Alltagsbeobachtungen: In unserem Seelenleben gibt es so etwas wie ein scheinbar uns bekanntes Ich, anderseits auch uns völlig unbekannte Vorgänge, wenn wir etwa sagen: „ Es brach aus mir raus, Ich war nicht mehr Herr meiner Sinne.“ Im Falle seelischer Erkrankungen schien dieses Es unser Seelenleben weitgehend zu beherrschen, so dass wir über unser Ich oftmals nicht mehr verfügen konnten. Freuds ganzes Bestreben in seinen weiteren Schriften ging nun dahin, dieses Zusammenspiel von Es und Ich immer besser zu verstehen. Im Mittelpunkt seiner „metapsychologischen Überlegungen“ stand dabei der Gedanke, dass aus einem Mangel an Bedürfnisbefriedigung eine unerträgliche unlustvolle Spannung entsteht, die zunächst in affektiven Phantasien und Bildern („Bildgeschichten“) und später in immer realitätsangemesseneren Handlungen Lösungen zu finden versucht. Durch ein solches Probehandeln mit Bildgeschichten entsteht auf diese Weise das, was Freud den vernünftigen „Sekundärprozess“ nennt. Aus sinnlichen Geschichten entsteht somit verstehendes Denken. Dies ist eine radikal neue Psychologie.