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In Analogie zu den stadträumlichen Inszenierungen jüdischer Kultur, den »Jewish Spaces«, gewinnnen zunehmend auch »Gypsy Spaces« an Gestalt. Roma-Festivals sind populär, während gleichzeitig die Angst vor einer »Roma-Invasion« grassiert. Monica Rüthers geht der Entstehungsgeschichte und den Funktionen dieser neuen Folklore im gegenwärtigen Europa nach. Sie vergleicht das jüdische Kulturfestival in Krakau mit der Zigeunerwallfahrt in Saintes-Maries-de-la-Mer und passt beide Räume in die kulturellen Topografien Europas ein. Die Analyse dieser Anlässe erlaubt die Frage, ob solche Räume auch emanzipatorisches Potenzial entfalten können. Es zeigt sich: Im Umgang mit dem Fremden spiegelt sich der Prozess der europäischen Integration.
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Kultur und soziale Praxis: Juden und Zigeuner im europäischen Geschichtstheater, Monica Rüthers
- Langue
- Année de publication
- 2012
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- (souple),
- État du livre
- Abîmé
- Prix
- 28,90 €
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- Sous-titre
- »Jewish Spaces«/»Gypsy Spaces« – Kazimierz und Saintes-Maries-de-la-Mer in der neuen Folklore Europas
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Monica Rüthers
- Éditeur
- Transcript Verlag
- Publié
- 2012
- Format
- souple
- Pages
- 247
- ISBN10
- 383762062X
- ISBN13
- 9783837620627
- Séries
- Mots clés
- Nonfiction, Sciences sociales, Thème historique, 20e siècle, Sociologie, Culture et Société, Europe, Anthropologie, Juifs, Critique littéraire, Judaica, Judaïsme, Pop culture, Histoire sociale, Migration, Anthropologie culturelle, Femmes juives, Altérité
- Description
- In Analogie zu den stadträumlichen Inszenierungen jüdischer Kultur, den »Jewish Spaces«, gewinnnen zunehmend auch »Gypsy Spaces« an Gestalt. Roma-Festivals sind populär, während gleichzeitig die Angst vor einer »Roma-Invasion« grassiert. Monica Rüthers geht der Entstehungsgeschichte und den Funktionen dieser neuen Folklore im gegenwärtigen Europa nach. Sie vergleicht das jüdische Kulturfestival in Krakau mit der Zigeunerwallfahrt in Saintes-Maries-de-la-Mer und passt beide Räume in die kulturellen Topografien Europas ein. Die Analyse dieser Anlässe erlaubt die Frage, ob solche Räume auch emanzipatorisches Potenzial entfalten können. Es zeigt sich: Im Umgang mit dem Fremden spiegelt sich der Prozess der europäischen Integration.



