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Wehra Aktiengesellschaft

Geschichte, Menschen und Produkte

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Ein Buch über die Teppich- und Möbelstoffweberei Wehra AG, die Menschen, die oft ein Berufsleben lang in diesem Betrieb arbeiteten und deren Produkte. Die Geschichte der Wehra AG ist eingebunden in den Strukturwandel des Gewerbes und der Industrie am Hochrhein und im Südschwarzwald. Die Nutzung der Wasserkraft war ein wesentliches Kriterium für die Standortwahl im 19. Jahrhundert. Aber auch das Potential an Arbeitskräften nach dem Zusammenbruch der Eisenverarbeitung am Hochrhein. Auch dies Folge eines grundlegenden historischen Wandels. Gegen Steinkohle bei der Roheisengewinnung und moderne Verfahren der Stahlherstellung hatten die seit dem Mittelalter bestehenden und mit Wasserkraft und Holzkohle betriebenen Hammerwerke keine Chance. Nach einer Hochzeit in den 1950er Jahren mit hohen Gewinnen und großem sozialem Engagement der Eigentümer kam der schleichende Niedergang, der dann 1992 zum Zusammenbruch führte. Fraglos mit begründet durch interne Probleme und Fehler, letztlich aber ebenfalls ein Produkt des Strukturwandels. Zentral sind die handelnden Menschen - ein zeitloser Faktor, der in auch bei tiefgehenden strukturellen Änderungen wieder neue Chancen für die Zukunft in sich birgt. Der Blick in die Geschichte kann damit eine Inspirationsquelle für Wege in die Zukunft sein - auch in unseren aktuellen Umbrüchen.

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Wehra Aktiengesellschaft, Werner Kramer

Langue
Année de publication
2025
Reliure
(rigide)
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Titre
Wehra Aktiengesellschaft
Sous-titre
Geschichte, Menschen und Produkte
Langue
Allemand
Format
rigide
Pages
158
ISBN13
9783912907018
Séries
Description
Ein Buch über die Teppich- und Möbelstoffweberei Wehra AG, die Menschen, die oft ein Berufsleben lang in diesem Betrieb arbeiteten und deren Produkte. Die Geschichte der Wehra AG ist eingebunden in den Strukturwandel des Gewerbes und der Industrie am Hochrhein und im Südschwarzwald. Die Nutzung der Wasserkraft war ein wesentliches Kriterium für die Standortwahl im 19. Jahrhundert. Aber auch das Potential an Arbeitskräften nach dem Zusammenbruch der Eisenverarbeitung am Hochrhein. Auch dies Folge eines grundlegenden historischen Wandels. Gegen Steinkohle bei der Roheisengewinnung und moderne Verfahren der Stahlherstellung hatten die seit dem Mittelalter bestehenden und mit Wasserkraft und Holzkohle betriebenen Hammerwerke keine Chance. Nach einer Hochzeit in den 1950er Jahren mit hohen Gewinnen und großem sozialem Engagement der Eigentümer kam der schleichende Niedergang, der dann 1992 zum Zusammenbruch führte. Fraglos mit begründet durch interne Probleme und Fehler, letztlich aber ebenfalls ein Produkt des Strukturwandels. Zentral sind die handelnden Menschen - ein zeitloser Faktor, der in auch bei tiefgehenden strukturellen Änderungen wieder neue Chancen für die Zukunft in sich birgt. Der Blick in die Geschichte kann damit eine Inspirationsquelle für Wege in die Zukunft sein - auch in unseren aktuellen Umbrüchen.