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Dichtarbeit

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Im Rahmen eines Stipendiums als „Grazer Stadtschreiber“ lud Ulrich Schlotmann Kolleginnen und Kollegen ein, Texte über die jeweils eigene Dichtarbeit zu verfassen. Die Beiträge zeigen exemplarisch die Vielfalt von Arbeitsweisen und Schreibhaltungen innerhalb eines topographisch definierten literarischen Milieus. Die im Band abgedruckten Manu- und Typoskripte lassen Textgenese im Verbund von analoger Schriftkultur und digitaler Datenverarbeitung als Zusammenspiel kognitiver Prozesse und gestischer Impulse verstehbar werden. Arbeitsweisen von Ulrich Schlotmann machen Handschriften zur Prosa „Die Hub-, Schub- und Zugkräfte der Statik Band Eins“ mit ihren zahlreichen Vorstufen nachvollziehbar. Ausgehend von einfachen Hauptsätzen, die sukzessive durch Insertierungen von innen her erweitert werden, entstehen riesenhaft verschlungene Gebilde, die an ihrer eigenen Überinformation zerstieben. Faksimilierte Blätter eröffnen den Blick auf die Feinstrukturen dieses akribisch durchkomponierten Mammutwerks. Ein Essay von Sebastian Kiefer zeichnet das rationale Kalkül nach, dem Schlotmann bei der Konstruktion seiner groteskvirtuosen Ausmalungskaskaden folgt.

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Dichtarbeit, Max Aufischer

Langue
Année de publication
2016
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(souple),
État du livre
Abîmé
Prix
20 €

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Titre
Dichtarbeit
Langue
Allemand
Éditeur
Ritter
Publié
2016
Format
souple
ISBN10
3854155506
ISBN13
9783854155508
Séries
Description
Im Rahmen eines Stipendiums als „Grazer Stadtschreiber“ lud Ulrich Schlotmann Kolleginnen und Kollegen ein, Texte über die jeweils eigene Dichtarbeit zu verfassen. Die Beiträge zeigen exemplarisch die Vielfalt von Arbeitsweisen und Schreibhaltungen innerhalb eines topographisch definierten literarischen Milieus. Die im Band abgedruckten Manu- und Typoskripte lassen Textgenese im Verbund von analoger Schriftkultur und digitaler Datenverarbeitung als Zusammenspiel kognitiver Prozesse und gestischer Impulse verstehbar werden. Arbeitsweisen von Ulrich Schlotmann machen Handschriften zur Prosa „Die Hub-, Schub- und Zugkräfte der Statik Band Eins“ mit ihren zahlreichen Vorstufen nachvollziehbar. Ausgehend von einfachen Hauptsätzen, die sukzessive durch Insertierungen von innen her erweitert werden, entstehen riesenhaft verschlungene Gebilde, die an ihrer eigenen Überinformation zerstieben. Faksimilierte Blätter eröffnen den Blick auf die Feinstrukturen dieses akribisch durchkomponierten Mammutwerks. Ein Essay von Sebastian Kiefer zeichnet das rationale Kalkül nach, dem Schlotmann bei der Konstruktion seiner groteskvirtuosen Ausmalungskaskaden folgt.