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Hypomnemata - 136: Die Welt im Kopf

Raumbilder und Strategie im Römischen Kaiserreich

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Diese Arbeit untersucht die Bedeutung von Raumvorstellungen für die römische Strategie in Germanien während der Zeitenwende. Gegenstand sind die Konzeptionen von Raum bei der Einteilung von Ackerland, in der Religion und in der Geografie. Der Autor argumentiert gegen die Auffassung, dass sich in der römischen Antike keine Kartografie im modernen Sinn ausbildete und die Raumorientierung ausschließlich durch Listen erfolgte, die die markanten Punkte in einer Landschaft verzeichneten. Vielmehr ist seiner Meinung nach die antike Raumerfassung dadurch gekennzeichnet, dass verschiedene Formen unverbunden nebeneinander standen: Geografische Karten ermöglichten die Planung vom komplexen Truppenbewegungen wie Zangenangriffen in Germanien, Listen und mündliche Berichte die Durchführung der Operationen.

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Hypomnemata - 136: Die Welt im Kopf, Christian Hänger

Langue
Année de publication
2001
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Titre
Hypomnemata - 136: Die Welt im Kopf
Sous-titre
Raumbilder und Strategie im Römischen Kaiserreich
Langue
Allemand
Publié
2001
Format
rigide
Pages
303
ISBN10
352525234X
ISBN13
9783525252345
Séries
Description
Diese Arbeit untersucht die Bedeutung von Raumvorstellungen für die römische Strategie in Germanien während der Zeitenwende. Gegenstand sind die Konzeptionen von Raum bei der Einteilung von Ackerland, in der Religion und in der Geografie. Der Autor argumentiert gegen die Auffassung, dass sich in der römischen Antike keine Kartografie im modernen Sinn ausbildete und die Raumorientierung ausschließlich durch Listen erfolgte, die die markanten Punkte in einer Landschaft verzeichneten. Vielmehr ist seiner Meinung nach die antike Raumerfassung dadurch gekennzeichnet, dass verschiedene Formen unverbunden nebeneinander standen: Geografische Karten ermöglichten die Planung vom komplexen Truppenbewegungen wie Zangenangriffen in Germanien, Listen und mündliche Berichte die Durchführung der Operationen.