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Hans-Dieter Schmidt war bis 1992 Professor für Entwicklungs- und Persönlichkeitspsychologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und wurde in der DDR durch seine Bücher bekannt. In 'Damals in Braunland' wendet er sich seiner eigenen Kindheit zu, jedoch nicht im psychologischen Sinne. In klug komponierten Episoden schildert er seine Erlebnisse bis zum Ende des 'Dritten Reiches'. Es geht um den Alltag eines 'deutschen Jungen' in der Provinz, ohne spektakuläre Ereignisse. Schmidt, der mit sechs Jahren die Machtübernahme der Nazis erlebte und mit achtzehn das Ende des Regimes, beschreibt eine gewöhnliche Kindheit, geprägt von den damaligen Verhältnissen. Die Qualität seiner Erinnerungen liegt in der präzisen und objektiven Erzählweise. Der Alltag, oft banal, wird durch äußere Mächte beeinflusst, die das Leben formen und prägen. Schmidt gelingt es, die Hintergrundstruktur des Alltäglichen zu enthüllen, wobei das Banale in das Böse umschlagen kann. Reflexionen über diese Themen fließen nicht direkt in die Erzählung ein; seine Schlussfolgerungen sind am Ende des Buches knapp zusammengefasst. Der Leser wird durch die Erzählung selbst zum Nachdenken angeregt, sowohl über die Vergangenheit als auch über die Gegenwart.
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Damals in Braunland, Wolf-Dieter Schmidt, Wolf-Dieter Schmidt
- Langue
- Année de publication
- 2005
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- (rigide),
- État du livre
- Bon
- Prix
- 9,49 €
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- Titre
- Damals in Braunland
- Sous-titre
- Autobiographische Episoden
- Langue
- Allemand
- Éditeur
- Lukas Verlag
- Publié
- 2005
- Format
- rigide
- Pages
- 133
- ISBN10
- 3936872678
- ISBN13
- 9783936872675
- Séries
- Mots clés
- Nonfiction, Thème historique, Thèmes psychologiques, Autobiographies et mémoires, Biographies, Souvenirs, Reportages, Histoire du monde, Nazisme, Troisième Reich (Allemagne nazie), 1933-1945, Psychologie du développement
- Description
- Hans-Dieter Schmidt war bis 1992 Professor für Entwicklungs- und Persönlichkeitspsychologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und wurde in der DDR durch seine Bücher bekannt. In 'Damals in Braunland' wendet er sich seiner eigenen Kindheit zu, jedoch nicht im psychologischen Sinne. In klug komponierten Episoden schildert er seine Erlebnisse bis zum Ende des 'Dritten Reiches'. Es geht um den Alltag eines 'deutschen Jungen' in der Provinz, ohne spektakuläre Ereignisse. Schmidt, der mit sechs Jahren die Machtübernahme der Nazis erlebte und mit achtzehn das Ende des Regimes, beschreibt eine gewöhnliche Kindheit, geprägt von den damaligen Verhältnissen. Die Qualität seiner Erinnerungen liegt in der präzisen und objektiven Erzählweise. Der Alltag, oft banal, wird durch äußere Mächte beeinflusst, die das Leben formen und prägen. Schmidt gelingt es, die Hintergrundstruktur des Alltäglichen zu enthüllen, wobei das Banale in das Böse umschlagen kann. Reflexionen über diese Themen fließen nicht direkt in die Erzählung ein; seine Schlussfolgerungen sind am Ende des Buches knapp zusammengefasst. Der Leser wird durch die Erzählung selbst zum Nachdenken angeregt, sowohl über die Vergangenheit als auch über die Gegenwart.


