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Silberkreuze am Himmel

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Tragödie einer Stadt in Nordböhmen - ein zeitgeschichtliches Dokument. Silberkreuze erscheinen am Horizont, als die fliegenden Festungen im Mai 1944 den Untergang der nordböhmischen Stadt Brüx einleiten. Diese Zerstörung ist nur der Anfang des Leidens der Bevölkerung, die aufgrund der kriegswichtigen Hydrieranlagen in der Nähe von feindlichen Flugzeugen betroffen ist. Mit den Bombenangriffen sinkt die Stadt in Traurigkeit; die Menschen fürchten die Zukunft und spüren das Herannahen der Front. Schulen schließen, Verwirrung breitet sich aus. In vielen Familien gibt es gefallene Väter und Söhne, während Ruinenfelder und Bombenschäden die Städte prägen. Gewalttaten, Zerstörungen und Deportationen kennzeichnen diesen Vernichtungskrieg. Das Kriegselend erreicht auch Brüx. Nach den Bombennächten folgen die Befreier, die russische Armee, und die Übergabe der Verwaltung an die Tschechen. Die Geflüchteten erleben das Kriegsende weit entfernt, im Niemandsland. Nach dem Umsturz kehren viele im Mai 1945 zurück, um das Unfassbare zu sehen: die Verfolgung der deutschen Zivilbevölkerung, Übergriffe und Deportationen. So hatte man sich den Frieden nach dem 8. Mai 1945 nicht vorgestellt. Brüx wird endgültig seiner Bodenschätze beraubt und zusammen mit 28 weiteren Ortschaften vernichtet. Nur die gotische Hallenkirche bleibt als Erinnerung an die einst königliche Stadt.

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Silberkreuze am Himmel, Doris Linder-Stößlein

Langue
Année de publication
2003
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(rigide),
État du livre
Bon
Prix
26,99 €

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Titre
Silberkreuze am Himmel
Langue
Allemand
Éditeur
Universitas
Publié
2003
Format
rigide
Pages
352
ISBN10
3800414562
ISBN13
9783800414567
Séries
Description
Tragödie einer Stadt in Nordböhmen - ein zeitgeschichtliches Dokument. Silberkreuze erscheinen am Horizont, als die fliegenden Festungen im Mai 1944 den Untergang der nordböhmischen Stadt Brüx einleiten. Diese Zerstörung ist nur der Anfang des Leidens der Bevölkerung, die aufgrund der kriegswichtigen Hydrieranlagen in der Nähe von feindlichen Flugzeugen betroffen ist. Mit den Bombenangriffen sinkt die Stadt in Traurigkeit; die Menschen fürchten die Zukunft und spüren das Herannahen der Front. Schulen schließen, Verwirrung breitet sich aus. In vielen Familien gibt es gefallene Väter und Söhne, während Ruinenfelder und Bombenschäden die Städte prägen. Gewalttaten, Zerstörungen und Deportationen kennzeichnen diesen Vernichtungskrieg. Das Kriegselend erreicht auch Brüx. Nach den Bombennächten folgen die Befreier, die russische Armee, und die Übergabe der Verwaltung an die Tschechen. Die Geflüchteten erleben das Kriegsende weit entfernt, im Niemandsland. Nach dem Umsturz kehren viele im Mai 1945 zurück, um das Unfassbare zu sehen: die Verfolgung der deutschen Zivilbevölkerung, Übergriffe und Deportationen. So hatte man sich den Frieden nach dem 8. Mai 1945 nicht vorgestellt. Brüx wird endgültig seiner Bodenschätze beraubt und zusammen mit 28 weiteren Ortschaften vernichtet. Nur die gotische Hallenkirche bleibt als Erinnerung an die einst königliche Stadt.