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1796 wurde Pankraz Vorster gegen seinen Willen zum Fürstabt von St. Gallen gewählt. Aber im dortigen Kloster verbrachte er nur eine kurze Zeit. Nach dem Einfall der französischen Truppen musste er, mit Ausnahme eines einzigen Rückkehrversuchs 1799, den Rest seines Lebens Zuflucht im Aus- und Inland suchen. Die in diesem Band präsentierten Quellenbestände ermöglichen einen umfassenden Einblick in das Leben eines Fürstabts ohne Fürstabtei, eines Klostervorstehers im fremden Kloster, eines St. Gallers im Aargau. Während seiner Reisen sowie längerer und kürzerer Aufenthalte in Ebringen, Wien, Arth oder – zuletzt – Muri, führte Pankraz Vorster bis zu seinem Tod 1829 nicht nur ein privates Tagebuch, sondern pflegte auch regelmässigen Briefverkehr mit Korrespondenten und Korrespondentinnen in ganz Europa. Auch in den letzten zehn Jahren seines Lebens, die er zurückgezogen im Kloster Muri verbrachte, erhielt er die (vermehrt schriftlichen) Kontakte ausser- und innerhalb der Klostermauern aufrecht. Aus diesem breiten Beziehungsgeflecht entstanden wiederum Briefe und Tagebucheinträge zu Pankraz Vorsters Person und Alltag – eine aussergewöhnliche Vielfalt von Perspektiven auf das Leben des letzten Fürstabts von St. Gallen, das er nicht als Abt beschloss, sondern vielmehr als Lehrer, Naturwissenschaftler, Stifter und Wohltäter.
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Ein Fürstabt ohne Fürstabtei, Anina Steinmann
- Langue
- Année de publication
- 2026
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- Titre
- Ein Fürstabt ohne Fürstabtei
- Sous-titre
- Pankraz Vorsters Weg von St. Gallen ins Kloster Muri
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Anina Steinmann
- Éditeur
- Chronos Verlag
- Publié
- 2026
- Format
- souple
- Pages
- 60
- ISBN13
- 9783034018630
- Séries
- Mots clés
- Biographies
- Description
- 1796 wurde Pankraz Vorster gegen seinen Willen zum Fürstabt von St. Gallen gewählt. Aber im dortigen Kloster verbrachte er nur eine kurze Zeit. Nach dem Einfall der französischen Truppen musste er, mit Ausnahme eines einzigen Rückkehrversuchs 1799, den Rest seines Lebens Zuflucht im Aus- und Inland suchen. Die in diesem Band präsentierten Quellenbestände ermöglichen einen umfassenden Einblick in das Leben eines Fürstabts ohne Fürstabtei, eines Klostervorstehers im fremden Kloster, eines St. Gallers im Aargau. Während seiner Reisen sowie längerer und kürzerer Aufenthalte in Ebringen, Wien, Arth oder – zuletzt – Muri, führte Pankraz Vorster bis zu seinem Tod 1829 nicht nur ein privates Tagebuch, sondern pflegte auch regelmässigen Briefverkehr mit Korrespondenten und Korrespondentinnen in ganz Europa. Auch in den letzten zehn Jahren seines Lebens, die er zurückgezogen im Kloster Muri verbrachte, erhielt er die (vermehrt schriftlichen) Kontakte ausser- und innerhalb der Klostermauern aufrecht. Aus diesem breiten Beziehungsgeflecht entstanden wiederum Briefe und Tagebucheinträge zu Pankraz Vorsters Person und Alltag – eine aussergewöhnliche Vielfalt von Perspektiven auf das Leben des letzten Fürstabts von St. Gallen, das er nicht als Abt beschloss, sondern vielmehr als Lehrer, Naturwissenschaftler, Stifter und Wohltäter.