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Europäische Hochschulschriften - 20/329: Die scholastischen Vorbedingungen der Metaphysik Gustav Siewerths

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Mit seiner spekulativen Weiterführung des thomasischen Denkens versucht Siewerth, auf die Vorwürfe Heideggers gegen die klassische Metaphysik eine Antwort zu geben. Anknüpfungspunkt dabei ist das Seinsdenken, in dem Siewerth das wahre Genie des Aquinaten aufleuchten sieht. Siewerth interpretiert den Thomismus vor allem vor dem Hintergrund der Identitätstheorie. Grundsätzlich verteidigt Siewerth Heideggers 'Seinsvergessenheitsthese', nur verschiebt er die Zäsur von Thomas auf Duns Scotus, dessen Metaphysik er als essentialistisch verwirft. Das Drama der Seinsvergessenheit wurde in der Terminologie Siewerths Gnosis genannt, die er als das Schicksal und die Auswirkung der essentialistischen Philosophie ansah. Ihren Gipfel erreichte die Gnosis im Hegelschen Denken, das die Prinzipien der reformatorischen Theologie mit der Dialektik verbindet. Der Autor stellt diese Problematik anhand der Quellentexte von Thomas, Scotus, Siewerth und Heidegger dar.

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Europäische Hochschulschriften - 20/329: Die scholastischen Vorbedingungen der Metaphysik Gustav Siewerths, Andrzej Wiercin ski, Ella Dunkley

Langue
Année de publication
1990
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État du livre
Très bon
Prix
9,99 €

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Titre
Europäische Hochschulschriften - 20/329: Die scholastischen Vorbedingungen der Metaphysik Gustav Siewerths
Langue
Allemand
Éditeur
Peter Lang
Publié
1990
Format
souple
Pages
175
ISBN10
3631433700
ISBN13
9783631433706
Séries
Description
Mit seiner spekulativen Weiterführung des thomasischen Denkens versucht Siewerth, auf die Vorwürfe Heideggers gegen die klassische Metaphysik eine Antwort zu geben. Anknüpfungspunkt dabei ist das Seinsdenken, in dem Siewerth das wahre Genie des Aquinaten aufleuchten sieht. Siewerth interpretiert den Thomismus vor allem vor dem Hintergrund der Identitätstheorie. Grundsätzlich verteidigt Siewerth Heideggers 'Seinsvergessenheitsthese', nur verschiebt er die Zäsur von Thomas auf Duns Scotus, dessen Metaphysik er als essentialistisch verwirft. Das Drama der Seinsvergessenheit wurde in der Terminologie Siewerths Gnosis genannt, die er als das Schicksal und die Auswirkung der essentialistischen Philosophie ansah. Ihren Gipfel erreichte die Gnosis im Hegelschen Denken, das die Prinzipien der reformatorischen Theologie mit der Dialektik verbindet. Der Autor stellt diese Problematik anhand der Quellentexte von Thomas, Scotus, Siewerth und Heidegger dar.