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Das Weinviertel

Herrschaft, Siedlung und soziales Geflecht im Hohen Mittelalter

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Auf Basis von Primärquellen beschreibt der Autor die Prozesse, die für die Bildung der heutigen Siedlungslandschaft des niederösterreichischen Weinviertels relevant waren. Im Fokus steht die Herrschaftsentwicklung, die zeigt, dass die mittelalterliche Besiedlung nicht aus individuellen Launen resultierte, sondern nur im gemeinsamen Miteinander erfolgreich sein konnte. Das soziale Geflecht entstand durch die Zusammenarbeit von Adelssippen in Gefolgschaftsverbänden. Die Rekonstruktion dieser Personenverbände bestimmt die Gliederung des Werks und verdeutlicht die Bedeutung der weltlichen und geistlichen Herrschaftsträger bei der Besiedlung. Neben den bayrischen Bistümern und Klöstern spielte der Adel eine tragende Rolle, wobei sechs adelige Gruppierungen, darunter die Babenberger und ihre Ministerialität, maßgebend waren. Auch die Grafen von Formbach, Sieghardinger, Wilfling-Kling und Rapotonen-Diepoldinger trugen zur Entwicklung bei. Um 1100 kamen die Grafen von Plain-Hardegg hinzu, jedoch war die Besiedlung des Weinviertels zu diesem Zeitpunkt bereits weitgehend abgeschlossen. Der Aufstieg der Babenberger, begünstigt durch die Emigration oder das Aussterben anderer Grafengeschlechter, führte im frühen 13. Jahrhundert zu einer unangefochtenen Machtfülle. Die Dokumentation dieser Vorgänge wird durch 22 Karten und 31 Stammtafeln veranschaulicht, ergänzt durch ein umfangreiches Quellen- und Literaturverzeichnis sowie ein Personen-

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Das Weinviertel, Erwin Kupfer

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Année de publication
2017
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Titre
Das Weinviertel
Sous-titre
Herrschaft, Siedlung und soziales Geflecht im Hohen Mittelalter
Langue
Allemand
Éditeur
Erwin Kupfer
Publié
2017
Format
souple
Pages
603
ISBN10
1973244578
ISBN13
9781973244578
Séries
Description
Auf Basis von Primärquellen beschreibt der Autor die Prozesse, die für die Bildung der heutigen Siedlungslandschaft des niederösterreichischen Weinviertels relevant waren. Im Fokus steht die Herrschaftsentwicklung, die zeigt, dass die mittelalterliche Besiedlung nicht aus individuellen Launen resultierte, sondern nur im gemeinsamen Miteinander erfolgreich sein konnte. Das soziale Geflecht entstand durch die Zusammenarbeit von Adelssippen in Gefolgschaftsverbänden. Die Rekonstruktion dieser Personenverbände bestimmt die Gliederung des Werks und verdeutlicht die Bedeutung der weltlichen und geistlichen Herrschaftsträger bei der Besiedlung. Neben den bayrischen Bistümern und Klöstern spielte der Adel eine tragende Rolle, wobei sechs adelige Gruppierungen, darunter die Babenberger und ihre Ministerialität, maßgebend waren. Auch die Grafen von Formbach, Sieghardinger, Wilfling-Kling und Rapotonen-Diepoldinger trugen zur Entwicklung bei. Um 1100 kamen die Grafen von Plain-Hardegg hinzu, jedoch war die Besiedlung des Weinviertels zu diesem Zeitpunkt bereits weitgehend abgeschlossen. Der Aufstieg der Babenberger, begünstigt durch die Emigration oder das Aussterben anderer Grafengeschlechter, führte im frühen 13. Jahrhundert zu einer unangefochtenen Machtfülle. Die Dokumentation dieser Vorgänge wird durch 22 Karten und 31 Stammtafeln veranschaulicht, ergänzt durch ein umfangreiches Quellen- und Literaturverzeichnis sowie ein Personen-