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Die Sünde

Eine Diskussion

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Georges Batailles Diskussion über die Sünde gehört zu den eigentümlichsten Dokumenten des intellektuellen Lebens im besetzten Paris: Im März 1944 diskutieren Bataille, der Jesuit Jean Daniélou, Jean‑Paul Sartre und andere prominente Stimmen über Sünde, Schuld und das Verhältnis von Gut, Böse und Kommunikation – mitten im Krieg, jenseits jeder unmittelbaren »Résistance«-Agenda. Das Buch präsentiert Batailles Eröffnungsvortrag »Der Gipfel und der Niedergang«, Daniélous Erwiderung sowie die anschließende Debatte und macht die spannungsreiche Konstellation von Mystik, Existenzialismus und katholischer Theologie erstmals in dieser Geschlossenheit zugänglich. In seiner Einleitung rekonstruiert Michel Surya die biografischen und intellektuellen Hintergründe – von Batailles Nähe zu Laure und Marcel Moré über Nietzsche, Dostojewski und Schestow bis zu den Versuchen, das Christentum im Angesicht von Gottes Tod und moderner Erfahrung neu zu denken. So entsteht ein vielschichtiges Panorama einer Debatte, in der Sünde als privilegierter Zugang zum Sakralen erscheint und radikal die Frage nach einer »Gipfelmoral« jenseits bloßer Lebensregeln gestellt wird.

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Die Sünde, Georges Bataille

Langue
Année de publication
2026
Reliure
(souple)
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Titre
Die Sünde
Sous-titre
Eine Diskussion
Langue
Allemand
Publié
2026
Format
souple
Pages
260
ISBN13
9783751865173
Séries
Description
Georges Batailles Diskussion über die Sünde gehört zu den eigentümlichsten Dokumenten des intellektuellen Lebens im besetzten Paris: Im März 1944 diskutieren Bataille, der Jesuit Jean Daniélou, Jean‑Paul Sartre und andere prominente Stimmen über Sünde, Schuld und das Verhältnis von Gut, Böse und Kommunikation – mitten im Krieg, jenseits jeder unmittelbaren »Résistance«-Agenda. Das Buch präsentiert Batailles Eröffnungsvortrag »Der Gipfel und der Niedergang«, Daniélous Erwiderung sowie die anschließende Debatte und macht die spannungsreiche Konstellation von Mystik, Existenzialismus und katholischer Theologie erstmals in dieser Geschlossenheit zugänglich. In seiner Einleitung rekonstruiert Michel Surya die biografischen und intellektuellen Hintergründe – von Batailles Nähe zu Laure und Marcel Moré über Nietzsche, Dostojewski und Schestow bis zu den Versuchen, das Christentum im Angesicht von Gottes Tod und moderner Erfahrung neu zu denken. So entsteht ein vielschichtiges Panorama einer Debatte, in der Sünde als privilegierter Zugang zum Sakralen erscheint und radikal die Frage nach einer »Gipfelmoral« jenseits bloßer Lebensregeln gestellt wird.