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Dann eben Plan B

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Katia Tangians heiteres Prosadebüt schildert den Alltag in der UdSSR der 1980er-Jahre durch die Augen einer Zehnjährigen. Die Sommerferien verbringt sie mit der Familie in einem Schriftstellerdorf bei Moskau. Alle ihre Datscha-Nachbarn sind Schriftsteller, nur die Kinder nicht, denn zum Schreiben haben sie gar keine Zeit: Ständig muss jemand versteckt, verfolgt oder gerettet werden. In Moskau geht dann das wilde Treiben weiter, im Schnee, im Innenhof, in überhitzten Wohnungen. Momenthaft dringt die Realität des Sowjetstaats in das Leben der Kinder ein: Ein im Krieg versehrter Autor schreibt mit amputierten Unterarmen Kinderbücher, der kleine Viktor will später Militärarzt werden, Ljoschka und Fedja spielen „Russen gegen Nazis", man hangelt sich vom „Kleinen Oktobristen“ zum „Komsomolzen“ durch die Wirren der Schulzeit – und all das unter dem wachsamen Blick der allgegenwärtigen Milizionäre. Dann eben Plan B zeigt, wie die Kinder unter dem Damoklesschwert des Sowjetstaates Abenteuer suchen und finden, und wie sie die Regeln der Eltern und der Gesellschaft kreativ unterlaufen. Ein Buch, das unbekümmert wirkt und doch Linien bis in die heutige Zeit zieht.

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Dann eben Plan B, Katia Tangian

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Année de publication
2026
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Titre
Dann eben Plan B
Langue
Allemand
Éditeur
Mikrotext
Publié
2026
Format
rigide
Pages
144
ISBN13
9783948631727
Séries
Mots clés
Biographies
Description
Katia Tangians heiteres Prosadebüt schildert den Alltag in der UdSSR der 1980er-Jahre durch die Augen einer Zehnjährigen. Die Sommerferien verbringt sie mit der Familie in einem Schriftstellerdorf bei Moskau. Alle ihre Datscha-Nachbarn sind Schriftsteller, nur die Kinder nicht, denn zum Schreiben haben sie gar keine Zeit: Ständig muss jemand versteckt, verfolgt oder gerettet werden. In Moskau geht dann das wilde Treiben weiter, im Schnee, im Innenhof, in überhitzten Wohnungen. Momenthaft dringt die Realität des Sowjetstaats in das Leben der Kinder ein: Ein im Krieg versehrter Autor schreibt mit amputierten Unterarmen Kinderbücher, der kleine Viktor will später Militärarzt werden, Ljoschka und Fedja spielen „Russen gegen Nazis", man hangelt sich vom „Kleinen Oktobristen“ zum „Komsomolzen“ durch die Wirren der Schulzeit – und all das unter dem wachsamen Blick der allgegenwärtigen Milizionäre. Dann eben Plan B zeigt, wie die Kinder unter dem Damoklesschwert des Sowjetstaates Abenteuer suchen und finden, und wie sie die Regeln der Eltern und der Gesellschaft kreativ unterlaufen. Ein Buch, das unbekümmert wirkt und doch Linien bis in die heutige Zeit zieht.