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Bedeutung von Single-Nucleotid-Polymorphismen im NOD2-CARD15-Gen für das Überleben nach allogener Stammzelltransplantation im Kindes- und Jugendalter

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Trotz der Erfolge in der allogenen Stammzelltransplantation bleibt das Risiko für Empfänger, an Transplantationsfolgen zu versterben, hoch. Studien haben einen Zusammenhang zwischen den Varianten des NOD2/CARD15-Gens und lebensbedrohlichen Komplikationen bei Erwachsenen nachgewiesen, was die Forderung nach einer Einbeziehung des Genstatus in den Spenderselektionsprozess verstärkt hat. In der Dissertation von Christina Bayer wird die Bedeutung des NOD2/CARD15-Genotyps für das Überleben nach allogener Stammzelltransplantation bei Kindern und Jugendlichen untersucht. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass eine routinemäßige Berücksichtigung des Genotyps in der Pädiatrie nicht zur Optimierung der Spenderauswahl beiträgt. Gleichzeitig wird die Annahme unterstützt, dass NOD2/CARD15-Polymorphismen entscheidend in die immunologischen Abläufe der Transplantationen involviert sind, und es werden neue Forschungsansätze vorgeschlagen. Erstmals wird deutlich, wie das Vorhandensein einer NOD2/CARD15-Variante beim Empfänger das Risiko für Folgeerkrankungen und das Gesamtüberleben beeinflusst. Die Studie umfasste über 200 Kinder und Jugendliche mit verschiedenen Erkrankungen. Christina Bayer starb 2012 im Alter von 28 Jahren, kurz nach Abschluss ihrer Dissertation, die sie nicht mehr veröffentlichen konnte. Ihr Leben und Tod werfen Fragen zur Medizin und zum Gesundheitssystem auf.

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Bedeutung von Single-Nucleotid-Polymorphismen im NOD2-CARD15-Gen für das Überleben nach allogener Stammzelltransplantation im Kindes- und Jugendalter, Christian Bayer

Langue
Année de publication
2014
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(souple),
État du livre
Bon
Prix
3,59 €

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Titre
Bedeutung von Single-Nucleotid-Polymorphismen im NOD2-CARD15-Gen für das Überleben nach allogener Stammzelltransplantation im Kindes- und Jugendalter
Langue
Allemand
Éditeur
Logos-Verl.
Publié
2014
Format
souple
Pages
134
ISBN10
383253797X
ISBN13
9783832537975
Séries
Description
Trotz der Erfolge in der allogenen Stammzelltransplantation bleibt das Risiko für Empfänger, an Transplantationsfolgen zu versterben, hoch. Studien haben einen Zusammenhang zwischen den Varianten des NOD2/CARD15-Gens und lebensbedrohlichen Komplikationen bei Erwachsenen nachgewiesen, was die Forderung nach einer Einbeziehung des Genstatus in den Spenderselektionsprozess verstärkt hat. In der Dissertation von Christina Bayer wird die Bedeutung des NOD2/CARD15-Genotyps für das Überleben nach allogener Stammzelltransplantation bei Kindern und Jugendlichen untersucht. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass eine routinemäßige Berücksichtigung des Genotyps in der Pädiatrie nicht zur Optimierung der Spenderauswahl beiträgt. Gleichzeitig wird die Annahme unterstützt, dass NOD2/CARD15-Polymorphismen entscheidend in die immunologischen Abläufe der Transplantationen involviert sind, und es werden neue Forschungsansätze vorgeschlagen. Erstmals wird deutlich, wie das Vorhandensein einer NOD2/CARD15-Variante beim Empfänger das Risiko für Folgeerkrankungen und das Gesamtüberleben beeinflusst. Die Studie umfasste über 200 Kinder und Jugendliche mit verschiedenen Erkrankungen. Christina Bayer starb 2012 im Alter von 28 Jahren, kurz nach Abschluss ihrer Dissertation, die sie nicht mehr veröffentlichen konnte. Ihr Leben und Tod werfen Fragen zur Medizin und zum Gesundheitssystem auf.