Bookbot

Ausländergöre

Über die schmerzhafte Erfahrung, nie dazuzugehören

En savoir plus sur le livre

Eine persönliche Chronik und ein politischer Kompass „Du wirst immer eine Ausländerin sein, ganz egal, wie gut dein Deutsch ist.“ Alex Stanić ist 12 Jahre alt, als sie diesen Satz hört, ausgesprochen von einem Stammgast ihrer bosnischen Eltern, die ein Wirtshaus betreiben. Ein Satz, der seine Schatten vorauswirft: Rechte Gedanken und Werte sind aus den Gaststuben und Wohnzimmern in die 8-Uhr-Nachrichten, die Feuilletons und Regierungsprogramme gewandert. Ausgehend von ihrer eigenen Migrationsgeschichte, dem Aufwachsen zwischen Frittatensuppe und Ćevapčići, ihrer queeren Selbstfindung und ihrem Werdegang zu einer der wichtigsten kritischen Stimmen des deutschsprachigen Social Media verwebt Alex Stanić ihre Lebensgeschichte mit pointierter Analyse der gesellschaftlichen Entwicklungen. Ausländergöre, Sozialschmarotzerin, Kulturbeschmutzerin, Švabica, Männerhasserin, Kampflesbe – In ihrem ersten Sachbuch wird jede dieser Zuschreibungen für Stanić zum erzählerischen Ausgangspunkt, um Klassenfragen, Misogynie und Rechtspopulismus zu beleuchten. Auf berührende Art und Weise zeigt sie auf, vor welchen Herausforderungen mehrfach marginalisierte Personen stehen und welche Brücken es zu bauen gilt, um diese zu überwinden. Stanić ist soft, aber streitet aus Strategie, denn: ohne Konflikt, keine Veränderung. Sie schreibt radikal nah an sich selbst, ohne in eine Opferrolle zu schlüpfen, aber mit unbeirrtem Blick für strukturelle Gewalt.

Achat du livre

Ausländergöre, Alexandra Stanić

Langue
Année de publication
2026
Reliure
(souple)
Nous vous informerons par e-mail dès que nous l’aurons retrouvé.

Modes de paiement

Personne n'a encore évalué .Évaluer

Titre
Ausländergöre
Sous-titre
Über die schmerzhafte Erfahrung, nie dazuzugehören
Langue
Allemand
Éditeur
Goldmann
Publié
2026
Format
souple
Pages
224
ISBN13
9783442302635
Séries
Description
Eine persönliche Chronik und ein politischer Kompass „Du wirst immer eine Ausländerin sein, ganz egal, wie gut dein Deutsch ist.“ Alex Stanić ist 12 Jahre alt, als sie diesen Satz hört, ausgesprochen von einem Stammgast ihrer bosnischen Eltern, die ein Wirtshaus betreiben. Ein Satz, der seine Schatten vorauswirft: Rechte Gedanken und Werte sind aus den Gaststuben und Wohnzimmern in die 8-Uhr-Nachrichten, die Feuilletons und Regierungsprogramme gewandert. Ausgehend von ihrer eigenen Migrationsgeschichte, dem Aufwachsen zwischen Frittatensuppe und Ćevapčići, ihrer queeren Selbstfindung und ihrem Werdegang zu einer der wichtigsten kritischen Stimmen des deutschsprachigen Social Media verwebt Alex Stanić ihre Lebensgeschichte mit pointierter Analyse der gesellschaftlichen Entwicklungen. Ausländergöre, Sozialschmarotzerin, Kulturbeschmutzerin, Švabica, Männerhasserin, Kampflesbe – In ihrem ersten Sachbuch wird jede dieser Zuschreibungen für Stanić zum erzählerischen Ausgangspunkt, um Klassenfragen, Misogynie und Rechtspopulismus zu beleuchten. Auf berührende Art und Weise zeigt sie auf, vor welchen Herausforderungen mehrfach marginalisierte Personen stehen und welche Brücken es zu bauen gilt, um diese zu überwinden. Stanić ist soft, aber streitet aus Strategie, denn: ohne Konflikt, keine Veränderung. Sie schreibt radikal nah an sich selbst, ohne in eine Opferrolle zu schlüpfen, aber mit unbeirrtem Blick für strukturelle Gewalt.