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In Siebenbürgen bestand seit dem hohen Mittelalter eine Vielzahl an Gruppenidentitäten, die sich aus der Beziehung und Abgrenzung zueinander definierten und das Spezifikum des Landes ausmachten. Nur sehr allmählich entwickelte sich außerhalb der bis ins 19. Jahrhundert dominanten Ständeordnung ein Selbstbewusstsein der heute mit Abstand zahlreichsten Bewohner des Landes: der Rumänen. Sorin Mitu untersucht die Entstehung des Selbst- und des Fremdbildes dieser Gruppe und die Rolle, die Latinität und Konfession dabei spielten. Er vergleicht die Rumänen auch mit den Nachbar-Ethnien der Ungarn, Deutschen und Roma sowie mit den Juden. Mit dieser für Rumänien methodisch völlig neuartigen, von überkommenen Mythen der nationalen Geschichtsschreibung befreiten Analyse bietet sich Mitu der mitteleuropäischen und westlichen Historiographie als kompetenter und ernstzunehmender Gesprächspartner an.
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Studia Transylvanica - 29: Die ethnische Identität der Siebenbürger Rumänen, Sorin Mitu
- Langue
- Année de publication
- 2003
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- (rigide),
- État du livre
- Très bon
- Prix
- 7,49 €
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- Titre
- Studia Transylvanica - 29: Die ethnische Identität der Siebenbürger Rumänen
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Sorin Mitu
- Éditeur
- Böhlau Verlag Köln Weimar
- Publié
- 2003
- Format
- rigide
- Pages
- 504
- ISBN10
- 341216402X
- ISBN13
- 9783412164027
- Séries
- Mots clés
- Nonfiction, Sciences sociales, Thème historique, Culture et Société, Europe, Moyen Âge, Histoire de l'Europe, Anthropologie, Histoire du monde, Histoires culturelles, Histoire sociale, Hongrie, Roumanie, Groupes Sociaux
- Description
- In Siebenbürgen bestand seit dem hohen Mittelalter eine Vielzahl an Gruppenidentitäten, die sich aus der Beziehung und Abgrenzung zueinander definierten und das Spezifikum des Landes ausmachten. Nur sehr allmählich entwickelte sich außerhalb der bis ins 19. Jahrhundert dominanten Ständeordnung ein Selbstbewusstsein der heute mit Abstand zahlreichsten Bewohner des Landes: der Rumänen. Sorin Mitu untersucht die Entstehung des Selbst- und des Fremdbildes dieser Gruppe und die Rolle, die Latinität und Konfession dabei spielten. Er vergleicht die Rumänen auch mit den Nachbar-Ethnien der Ungarn, Deutschen und Roma sowie mit den Juden. Mit dieser für Rumänien methodisch völlig neuartigen, von überkommenen Mythen der nationalen Geschichtsschreibung befreiten Analyse bietet sich Mitu der mitteleuropäischen und westlichen Historiographie als kompetenter und ernstzunehmender Gesprächspartner an.


