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Neapel sehen und sterben

Eine Geschichte in 13 Todesfällen

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  • 160pages
  • 6 heures de lecture

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Dieter Richter erzählt die Geschichte der »schönsten Stadt Italiens« – in der man selbstredend hervorragend isst – anhand von 13 Todesfällen, von der Antike bis zur Gegenwart. Am Anfang steht Parthenope, eine der drei Sirenen, die sich nach der gescheiterten Verführung des Odysseus ins Meer stürzt, bei Neapel angespült und dort begraben wird. Dann ist da der Stadtheilige San Gennaro, Opfer der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian – sein Blut verflüssigt sich nach Bedarf, und er hilft immer, wenn die Stadt in Not ist. Oder die begabte und belesene Mailänder Prinzessin Ippolita Maria Sforza, die den Neapolitanern zu gescheit und selbständig ist. Oder ein junger Matrose, öffentlich exekutiert von den deutschen Besatzern in den Wirren zum Ende des Kriegs in Italien. Und zuletzt der unbeteiligte Siebzehnjährige aus dem Viertel Sanità, dessen Ermordung das Fass zum Überlaufen brachte und die Neapolitaner endgültig gegen die Mafia aufstehen ließ. Dieter Richter führt uns auf Haupt- und Seitenwegen durch die turbulente Geschichte Neapels; er nimmt uns mit zu Begräbnissen, auf verwunschene Friedhöfe, in majestätische Basiliken und in unterirdische Katakomben – immer auf der Spur wundersamer Begebenheiten. Ein lebensfrohes Lesevergnügen.

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Neapel sehen und sterben, Dieter Richter

Langue
Année de publication
2026
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Titre
Neapel sehen und sterben
Sous-titre
Eine Geschichte in 13 Todesfällen
Langue
Allemand
Éditeur
Wagenbach
Publié
2026
Format
rigide
Pages
160
ISBN13
9783803137708
Séries
Description
Dieter Richter erzählt die Geschichte der »schönsten Stadt Italiens« – in der man selbstredend hervorragend isst – anhand von 13 Todesfällen, von der Antike bis zur Gegenwart. Am Anfang steht Parthenope, eine der drei Sirenen, die sich nach der gescheiterten Verführung des Odysseus ins Meer stürzt, bei Neapel angespült und dort begraben wird. Dann ist da der Stadtheilige San Gennaro, Opfer der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian – sein Blut verflüssigt sich nach Bedarf, und er hilft immer, wenn die Stadt in Not ist. Oder die begabte und belesene Mailänder Prinzessin Ippolita Maria Sforza, die den Neapolitanern zu gescheit und selbständig ist. Oder ein junger Matrose, öffentlich exekutiert von den deutschen Besatzern in den Wirren zum Ende des Kriegs in Italien. Und zuletzt der unbeteiligte Siebzehnjährige aus dem Viertel Sanità, dessen Ermordung das Fass zum Überlaufen brachte und die Neapolitaner endgültig gegen die Mafia aufstehen ließ. Dieter Richter führt uns auf Haupt- und Seitenwegen durch die turbulente Geschichte Neapels; er nimmt uns mit zu Begräbnissen, auf verwunschene Friedhöfe, in majestätische Basiliken und in unterirdische Katakomben – immer auf der Spur wundersamer Begebenheiten. Ein lebensfrohes Lesevergnügen.