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Meine Seele sucht Dich!

Liebesbriefe aus dem Zweiten Weltkrieg zwischen Heimat und Ostfront

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Clara und Alois – ihre Sehnsucht ist festgehalten, handgeschrieben auf vergilbtem Papier. Ihre Briefe waren oft Tage und Wochen unterwegs, und wenn sie sie endlich in den Händen hielten, wussten sie nicht, ob der andere noch am Leben war. Zwischen Alois und Clara lagen nicht nur Tausende von Kilometern, sondern der Wahnsinn des Zweiten Weltkrieges. Clara verbrachte die letzten Kriegsmonate in ihrer südbadischen Heimat, die zur Westfront geworden war, bedroht von den Tieffliegern und Bomben der Alliierten. Alois erlebte seinen vierten und letzten Kriegswinter in Russland an der Ostfront. Nur etwa acht Monate dieses Briefwechsels sind erhalten geblieben, aber aus diesem Fragment kann man die Intensität und den Umfang des gesamten Manuskriptes erahnen, das wie ein Seismograph die innere und äußere Wirklichkeit der beiden Schreibenden aufzeichnet. Keine Woche, ja manchmal kein Tag verging, ohne dass sie einander schrieben. Sie teilten sich ihre Neuigkeiten, ihre Träume und Hoffnungen mit, das Schicksal von Eltern, Geschwistern und Kindern, wie es Millionen damals erlebten und erlitten, den Tod ständig als Begleiter. Und während man die Briefe liest, kann man erahnen, dass sie das Einzige waren, was die beiden am Leben erhielt: das Warten auf eine Nachricht vom anderen, immer wieder sich bewusst werdend, dass es einmal ein letztes Lebenszeichen sein könnte …

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Meine Seele sucht Dich!, Gabriele Zander, Clärle Berger

Langue
Année de publication
2010
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(souple),
État du livre
Abîmé
Prix
2,80 €

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Sous-titre
Liebesbriefe aus dem Zweiten Weltkrieg zwischen Heimat und Ostfront
Langue
Allemand
Éditeur
Aquensis
Publié
2010
Format
souple
Pages
296
ISBN10
3937978593
ISBN13
9783937978598
Séries
Description
Clara und Alois – ihre Sehnsucht ist festgehalten, handgeschrieben auf vergilbtem Papier. Ihre Briefe waren oft Tage und Wochen unterwegs, und wenn sie sie endlich in den Händen hielten, wussten sie nicht, ob der andere noch am Leben war. Zwischen Alois und Clara lagen nicht nur Tausende von Kilometern, sondern der Wahnsinn des Zweiten Weltkrieges. Clara verbrachte die letzten Kriegsmonate in ihrer südbadischen Heimat, die zur Westfront geworden war, bedroht von den Tieffliegern und Bomben der Alliierten. Alois erlebte seinen vierten und letzten Kriegswinter in Russland an der Ostfront. Nur etwa acht Monate dieses Briefwechsels sind erhalten geblieben, aber aus diesem Fragment kann man die Intensität und den Umfang des gesamten Manuskriptes erahnen, das wie ein Seismograph die innere und äußere Wirklichkeit der beiden Schreibenden aufzeichnet. Keine Woche, ja manchmal kein Tag verging, ohne dass sie einander schrieben. Sie teilten sich ihre Neuigkeiten, ihre Träume und Hoffnungen mit, das Schicksal von Eltern, Geschwistern und Kindern, wie es Millionen damals erlebten und erlitten, den Tod ständig als Begleiter. Und während man die Briefe liest, kann man erahnen, dass sie das Einzige waren, was die beiden am Leben erhielt: das Warten auf eine Nachricht vom anderen, immer wieder sich bewusst werdend, dass es einmal ein letztes Lebenszeichen sein könnte …