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Die poetologische Tradition in Japan eröffnet Perspektiven auf kulturhistorisch zentrale Themen, die weit über die dichterische Praxis einzelner Epochen hinausreichen. Zwar sind die Poetiken immer auch Anleitungen zum Dichten, es zeigt sich aber, dass dort zugleich sehr grundsätzliche Fragen verhandelt Was zeichnet dichterische Sprache aus, wie funktioniert Sprache überhaupt, wie ist es möglich, subjektive Gefühle zu vermitteln und Authentizität zu erreichen, wie verändert sich Sprache, was bedeutet der Sprachwandel für die Erfassung historischer Quellen und welche Auswirkungen hat er auf die eigene dichterische Praxis? Solche Fragen standen im Mittelpunkt der poetologischen Diskurse des 18. und frühen 19. Jahrhunderts in Japan, noch bevor das Land unter den massiven kulturellen und literarischen Einfluss des Westens geraten war. Die intensive kritische Auseinandersetzung japanischer Dichter und Gelehrter mit der eigenen sprachlichen, literarischen und kulturellen Tradition verläuft über kulturhistorische und kulturanthropologische Themen wie Authentizität, Empfindsamkeit, Rhythmus oder Performativitä Themen, die sich an aktuelle theoretische und transkulturelle Fragestellungen anschließen lassen.
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Iaponia Insula - 24: Die Erneuerung der poetischen Sprache, Judit Árokay
- Langue
- Année de publication
- 2010
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- Titre
- Iaponia Insula - 24: Die Erneuerung der poetischen Sprache
- Sous-titre
- Poetologische und sprachtheoretische Diskurse der Edo-Zeit
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Judit Árokay
- Éditeur
- Iudicium Verlag
- Publié
- 2010
- Format
- souple
- Pages
- 283
- ISBN10
- 3862052494
- ISBN13
- 9783862052493
- Séries
- Mots clés
- Nonfiction, Sciences sociales, Manuels, Science et Mathématiques, Sciences naturelles, Études littéraires, Manuels universitaires, Chimie, Japon, Littérature japonaise, Manuels de chimie, Théorie littéraire, Japonais (langue), Science littéraire, Sémantique, Poésie japonaise
- Description
- Die poetologische Tradition in Japan eröffnet Perspektiven auf kulturhistorisch zentrale Themen, die weit über die dichterische Praxis einzelner Epochen hinausreichen. Zwar sind die Poetiken immer auch Anleitungen zum Dichten, es zeigt sich aber, dass dort zugleich sehr grundsätzliche Fragen verhandelt Was zeichnet dichterische Sprache aus, wie funktioniert Sprache überhaupt, wie ist es möglich, subjektive Gefühle zu vermitteln und Authentizität zu erreichen, wie verändert sich Sprache, was bedeutet der Sprachwandel für die Erfassung historischer Quellen und welche Auswirkungen hat er auf die eigene dichterische Praxis? Solche Fragen standen im Mittelpunkt der poetologischen Diskurse des 18. und frühen 19. Jahrhunderts in Japan, noch bevor das Land unter den massiven kulturellen und literarischen Einfluss des Westens geraten war. Die intensive kritische Auseinandersetzung japanischer Dichter und Gelehrter mit der eigenen sprachlichen, literarischen und kulturellen Tradition verläuft über kulturhistorische und kulturanthropologische Themen wie Authentizität, Empfindsamkeit, Rhythmus oder Performativitä Themen, die sich an aktuelle theoretische und transkulturelle Fragestellungen anschließen lassen.

