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Schriftenreihe des Instituts für Donauschwäbische Geschichte und Landeskunde - 17: Minderheitenpolitik im "unsichtbaren Entscheidungszentrum"

Der "Nachlass László Fritz" und die Deutschen in Ungarn 1934–1945

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Die Zeitgeschichtsforschung widmet sich verstärkt solchen Personen, die als „Akteure der zweiten Reihe“ in Partei- und Beamtenapparat neben der bloßen Befehlsausführung auch im beträchtlichen Maße Eigeninitiative entwickelten und dadurch politische Aktivitäten maßgeblich (mit-)gestalteten. Eine solche „graue Eminenz“ verkörperte der Ministerialbeamte László Fritz, der zunächst aus der Position der ungarischen Minorität im Königreich Rumänien agierte, um bald darauf aus der Position der magyarischen Majorität bei der Gestaltung der „deutschen Frage“ im Königreich Ungarn gewichtig zu wirken. Diese Quellenedition zeichnet anhand von 54 Dokumenten in vier Schwerpunktthemen aus dem unedierten „Nachlass László Fritz“ den Werdegang dieses homo politicus nach – inbesondere im Hinblick auf die Gestaltung der „deutschen Frage“ in Ungarn, die mit der Vertreibung der Deutschen aus Ungarn einen tiefen Einschnitt erfuhr. Des Weiteren konnte Fritzens Lebenslauf umfassend rekonstruiert und damit zugleich verdeutlicht werden, dass er es nie verstand, zwischen Privatleben und politischem Sendungsbewusstsein zu unterscheiden. Allen Quellen wurde ein ausführliches Regest vorangestellt, das auch nicht ungarischsprachigen Lesern den Zugang zu den Dokumenten erleichtert.

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Schriftenreihe des Instituts für Donauschwäbische Geschichte und Landeskunde - 17: Minderheitenpolitik im "unsichtbaren Entscheidungszentrum", Gábor Gonda, Norbert Spannenberger, Szabolcs Varga, Robert Pech

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Année de publication
2013
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Titre
Schriftenreihe des Instituts für Donauschwäbische Geschichte und Landeskunde - 17: Minderheitenpolitik im "unsichtbaren Entscheidungszentrum"
Sous-titre
Der "Nachlass László Fritz" und die Deutschen in Ungarn 1934–1945
Langue
Allemand
Publié
2013
Format
rigide
Pages
317
ISBN10
3515103775
ISBN13
9783515103770
Séries
Description
Die Zeitgeschichtsforschung widmet sich verstärkt solchen Personen, die als „Akteure der zweiten Reihe“ in Partei- und Beamtenapparat neben der bloßen Befehlsausführung auch im beträchtlichen Maße Eigeninitiative entwickelten und dadurch politische Aktivitäten maßgeblich (mit-)gestalteten. Eine solche „graue Eminenz“ verkörperte der Ministerialbeamte László Fritz, der zunächst aus der Position der ungarischen Minorität im Königreich Rumänien agierte, um bald darauf aus der Position der magyarischen Majorität bei der Gestaltung der „deutschen Frage“ im Königreich Ungarn gewichtig zu wirken. Diese Quellenedition zeichnet anhand von 54 Dokumenten in vier Schwerpunktthemen aus dem unedierten „Nachlass László Fritz“ den Werdegang dieses homo politicus nach – inbesondere im Hinblick auf die Gestaltung der „deutschen Frage“ in Ungarn, die mit der Vertreibung der Deutschen aus Ungarn einen tiefen Einschnitt erfuhr. Des Weiteren konnte Fritzens Lebenslauf umfassend rekonstruiert und damit zugleich verdeutlicht werden, dass er es nie verstand, zwischen Privatleben und politischem Sendungsbewusstsein zu unterscheiden. Allen Quellen wurde ein ausführliches Regest vorangestellt, das auch nicht ungarischsprachigen Lesern den Zugang zu den Dokumenten erleichtert.