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Lange verweilt er in der Ausstellung und erkennt die Handschrift seines Vaters auf einem Dokument über die Kleidung der in Chełmno ermordeten Juden. Ein großes Farbfoto weckt seinen Verdacht, doch er ist sich noch unsicher. Es fällt ihm schwer, sich ins Gästebuch einzutragen, da sein Name für ihn eine schwere Last darstellt. Der Katalog der Ausstellung bleibt zehn Jahre unberührt im Regal. Erst 2001 reist Jens-Jürgen Ventzki zum ersten Mal in seine Geburtsstadt Łódz, wo sein Vater, Werner Ventzki, ab 1941 Oberbürgermeister war und die Verwaltung des zweitgrößten Ghettos nach Warschau leitete. Er folgt den Spuren seines Vaters, recherchiert in Archiven in Łódz, Berlin, Ludwigsburg und Jerusalem, besucht sein Geburtshaus und spricht mit Historikern. 2007 erhält er in Łódz die Nachricht von einem gefundenen Testament seines Vaters. Er knüpft Kontakte zu Überlebenden des Ghettos „Litzmannstadt“, die ihm vertrauensvoll entgegenkommen. Jens-Jürgen Ventzki beschreibt den Lebensweg seines Vaters als Gauamtsleiter, Reichsredner, Oberbürgermeister, Mitglied der Waffen-SS und späteren Beamten der Bundesrepublik anhand von Dokumenten und Erinnerungen. Seine Auseinandersetzung mit einem schwierigen Erbe und seinen „zwei Vätern“ zeigt einen hoffnungsvollen Weg im Umgang mit der Last der Geschichte.
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Seine Schatten, meine Bilder, Jens-Jürgen Ventzki
- Langue
- Année de publication
- 2011
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- (rigide),
- État du livre
- Très bon
- Prix
- 7,79 €
Modes de paiement
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- Titre
- Seine Schatten, meine Bilder
- Sous-titre
- Eine Spurensuche
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Jens-Jürgen Ventzki
- Éditeur
- Studienverlag GmbH
- Publié
- 2011
- Format
- rigide
- Pages
- 223
- ISBN10
- 3706549611
- ISBN13
- 9783706549615
- Séries
- Mots clés
- Nonfiction, Thème historique, Histoires vraies, Biographies, Histoire, Autobiographies et mémoires, Histoire militaire, Seconde Guerre mondiale, Histoire de l'Europe, Souvenirs, Holocauste, Histoire du monde, Nazisme, Histoire du 20e siècle, Troisième Reich (Allemagne nazie), 1933-1945, Camps de concentration, Faire face au passé, Sections SS, Ghetto
- Description
- Lange verweilt er in der Ausstellung und erkennt die Handschrift seines Vaters auf einem Dokument über die Kleidung der in Chełmno ermordeten Juden. Ein großes Farbfoto weckt seinen Verdacht, doch er ist sich noch unsicher. Es fällt ihm schwer, sich ins Gästebuch einzutragen, da sein Name für ihn eine schwere Last darstellt. Der Katalog der Ausstellung bleibt zehn Jahre unberührt im Regal. Erst 2001 reist Jens-Jürgen Ventzki zum ersten Mal in seine Geburtsstadt Łódz, wo sein Vater, Werner Ventzki, ab 1941 Oberbürgermeister war und die Verwaltung des zweitgrößten Ghettos nach Warschau leitete. Er folgt den Spuren seines Vaters, recherchiert in Archiven in Łódz, Berlin, Ludwigsburg und Jerusalem, besucht sein Geburtshaus und spricht mit Historikern. 2007 erhält er in Łódz die Nachricht von einem gefundenen Testament seines Vaters. Er knüpft Kontakte zu Überlebenden des Ghettos „Litzmannstadt“, die ihm vertrauensvoll entgegenkommen. Jens-Jürgen Ventzki beschreibt den Lebensweg seines Vaters als Gauamtsleiter, Reichsredner, Oberbürgermeister, Mitglied der Waffen-SS und späteren Beamten der Bundesrepublik anhand von Dokumenten und Erinnerungen. Seine Auseinandersetzung mit einem schwierigen Erbe und seinen „zwei Vätern“ zeigt einen hoffnungsvollen Weg im Umgang mit der Last der Geschichte.

