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Anne-Marie von Wolff (1893–1974) aus Luzern lebte früh als Außenseiterin. Epileptische Anfälle, Tuberkulose und der Vorwurf, den Tod einer Nichte verursacht zu haben, drängten sie aus dem sozialen Leben, machten sie aber zu einer aufmerksamen Beobachterin. Ihre Kamera bot ihr einen Platz in der Welt und im Familiengefüge. Obwohl sie als still und streng galt, zeugen ihre Aufnahmen des Alltags in Luzern, der Sommerfrische in Les Mayens de Sion und auf Schloss Mauensee beim Cousin Karl von Schumacher von zärtlicher Zuwendung und starker Komposition. Ihr künstlerisches Talent blieb zeitlebens unbeachtet, bis ihre Urgroßnichte Mimi von Moos zufällig in einer Bananenschachtel einige ihrer Fotos entdeckte. Bis heute hat sie rund 1500 Schwarzweißaufnahmen aus den 30er- bis 50er-Jahren zusammengetragen. Mimis literarische Texte reflektieren und erzählen aus heutiger Sicht über die Betrachtung dieser Fotografien und ihrer Zeit, während sie ein Bild der beinahe unsichtbaren Fotografin zeichnen. Die Verwandte ist eine Auseinandersetzung mit den vielen Aspekten des Fotografischen, begleitet von transkribierten Statements aus Gesprächen mit Familienangehörigen und einem Essay der Künstlerin Tine Melzer, die tiefer in die leuchtende Bilderwelt jener Verwandten eintauchen, die stets im Schatten verweilte.
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Edition Patrick Frey - 291: Mimi von Moos - Die Verwandte, Mimi von Moos
- Langue
- Année de publication
- 2019
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- (rigide),
- État du livre
- Très bon
- Prix
- 22,99 €
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