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Hermeneutische Untersuchungen zur Theologie - 79: Personale Identität in der Theologie des Paulus

Dissertationsschrift

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Die Frage nach Identitat ist eine Grundfrage moderner Anthropologie. Friederike Portenhauser entwirft eine systematische Konzeption personaler Identitat in philosophischer, psychologischer und soziologischer Perspektive. Die daraus gewonnenen Kategorien strukturieren eine umfassende exegetische Relekture zentraler paulinischer Texte. Die Identitatsvorstellung des Paulus erweist sich dabei im Vergleich mit klassischen substanz- oder subjektontologischen Varianten als uberaus modern in ihrer relationalen Verfasstheit. Ihre Integrationskraft vermag es, scheinbar gegensatzliche Momente zu vereinen: Abgrenzung und Transzendierung, Individualismus und Kollektivismus, Einheit und Vielfalt. Als Grundzug des paulinischen Identitatskonzepts zeigt sich die externe Konstitution durch Gott im Christusgeschehen. Weder die Leiblichkeit noch die Kontinuitat der eigenen Lebensgeschichte verburgen Identitat, sondern einzig und allein die Beziehung des Schopfers zu seinem Geschopf.

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Hermeneutische Untersuchungen zur Theologie - 79: Personale Identität in der Theologie des Paulus, Friederike Portenhauser

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2020
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Titre
Hermeneutische Untersuchungen zur Theologie - 79: Personale Identität in der Theologie des Paulus
Sous-titre
Dissertationsschrift
Langue
Allemand
Éditeur
Mohr Siebeck
Publié
2020
Format
rigide
Pages
723
ISBN10
316158306X
ISBN13
9783161583063
Séries
Description
Die Frage nach Identitat ist eine Grundfrage moderner Anthropologie. Friederike Portenhauser entwirft eine systematische Konzeption personaler Identitat in philosophischer, psychologischer und soziologischer Perspektive. Die daraus gewonnenen Kategorien strukturieren eine umfassende exegetische Relekture zentraler paulinischer Texte. Die Identitatsvorstellung des Paulus erweist sich dabei im Vergleich mit klassischen substanz- oder subjektontologischen Varianten als uberaus modern in ihrer relationalen Verfasstheit. Ihre Integrationskraft vermag es, scheinbar gegensatzliche Momente zu vereinen: Abgrenzung und Transzendierung, Individualismus und Kollektivismus, Einheit und Vielfalt. Als Grundzug des paulinischen Identitatskonzepts zeigt sich die externe Konstitution durch Gott im Christusgeschehen. Weder die Leiblichkeit noch die Kontinuitat der eigenen Lebensgeschichte verburgen Identitat, sondern einzig und allein die Beziehung des Schopfers zu seinem Geschopf.