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WV Studium - 1: Geschichte der Soziologie 1

Aufklärung, Liberalismus, Idealismus, Sozialismus, Übergang zur industriellen Gesellschaft

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Die Soziologie ist eine erfahrungsorientierte und zukunftsgerichtete Wissenschaft, die sich nicht durch Autoritäten oder Dogmen legitimieren kann. Ihre Geschichte ist kein Mausoleum, in dem Namen und Meinungen konserviert werden. In einer Zeit des enormen Wissenszuwachses gehört zum Fortschritt der Erkenntnis auch die Fähigkeit, das Vergangene zu reflektieren und die Toten ruhen zu lassen. Die Auseinandersetzung mit der Geschichte einer Wissenschaft muss zur Klärung der aktuellen Fragen beitragen, vor denen sie steht. Laut PARSONS ist die Geschichte der Soziologie ein bequemer Weg zur soziologischen Theorie. Diese Sichtweise impliziert jedoch, dass die Geschichte nicht willkürlich behandelt werden kann. Sie zeigt nicht nur die Entwicklung von Problemstellungen und Denkansätzen, die der gegenwärtigen soziologischen Theorie zugrunde liegen, sondern bietet auch tiefere Einsichten in die Disziplin. Eine solche Auffassung erfasst nur einen Teil dessen, was von der Geschichte eines Wissenschaftsgebiets zu erwarten ist. Die Beschäftigung mit der Geschichte sollte letztlich dazu dienen, die gegenwärtigen Herausforderungen und Fragestellungen der Soziologie besser zu verstehen und zu bewältigen.

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WV Studium - 1: Geschichte der Soziologie 1, Friedrich Jonas

Langue
Année de publication
1981
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État du livre
Bon
Prix
5,59 €

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Titre
WV Studium - 1: Geschichte der Soziologie 1
Sous-titre
Aufklärung, Liberalismus, Idealismus, Sozialismus, Übergang zur industriellen Gesellschaft
Langue
Allemand
Format
souple
Pages
490
ISBN10
3531220926
ISBN13
9783531220925
Séries
Description
Die Soziologie ist eine erfahrungsorientierte und zukunftsgerichtete Wissenschaft, die sich nicht durch Autoritäten oder Dogmen legitimieren kann. Ihre Geschichte ist kein Mausoleum, in dem Namen und Meinungen konserviert werden. In einer Zeit des enormen Wissenszuwachses gehört zum Fortschritt der Erkenntnis auch die Fähigkeit, das Vergangene zu reflektieren und die Toten ruhen zu lassen. Die Auseinandersetzung mit der Geschichte einer Wissenschaft muss zur Klärung der aktuellen Fragen beitragen, vor denen sie steht. Laut PARSONS ist die Geschichte der Soziologie ein bequemer Weg zur soziologischen Theorie. Diese Sichtweise impliziert jedoch, dass die Geschichte nicht willkürlich behandelt werden kann. Sie zeigt nicht nur die Entwicklung von Problemstellungen und Denkansätzen, die der gegenwärtigen soziologischen Theorie zugrunde liegen, sondern bietet auch tiefere Einsichten in die Disziplin. Eine solche Auffassung erfasst nur einen Teil dessen, was von der Geschichte eines Wissenschaftsgebiets zu erwarten ist. Die Beschäftigung mit der Geschichte sollte letztlich dazu dienen, die gegenwärtigen Herausforderungen und Fragestellungen der Soziologie besser zu verstehen und zu bewältigen.