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Erziehungsverhältnisse im Nationalsozialismus

Totaler Anspruch und Erziehungswirklichkeit

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Mehr als 75 Jahre nach der „Machtergreifung“ ist das Thema Erziehung im Nationalsozialismus immer noch aktuell. Die 15 Beiträge des Bandes geben auf der Grundlage der einschlägigen Forschung einen umfassenden und zugleich differenzierten Überblick über die Erziehungsverhältnisse im Nationalsozialismus zwischen totalem Anspruch und Erziehungswirklichkeit. Als Auswahlprinzip für die Themen sowie als Ordnungsprinzip der Darstellung wurde die Lebenslaufperspektive gewählt. Die Beiträge folgen also dem Leben des „deutschen, erbgesunden, arischen Menschen“ und stellen die Erziehungsprogrammatiken und Normierungen, die institutionellen und organisatorischen Umsetzungen sowie die jeweiligen Erziehungspraktiken vor. Dabei werden zugleich sowohl die Geschlechterperspektive als auch die Erfahrungen der ausgegrenzten Gruppen der Bevölkerung berücksichtigt, denn die Ausgrenzung kann letztlich nicht ohne den Blick auf die Eingegrenzten thematisiert werden – et vice versa.

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Erziehungsverhältnisse im Nationalsozialismus, Klaus-Peter Horn, Jörg-W. Link

Langue
Année de publication
2011
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Titre
Erziehungsverhältnisse im Nationalsozialismus
Sous-titre
Totaler Anspruch und Erziehungswirklichkeit
Langue
Allemand
Éditeur
Klinkhardt
Publié
2011
Format
souple
Pages
399
ISBN10
3781518132
ISBN13
9783781518131
Séries
Description
Mehr als 75 Jahre nach der „Machtergreifung“ ist das Thema Erziehung im Nationalsozialismus immer noch aktuell. Die 15 Beiträge des Bandes geben auf der Grundlage der einschlägigen Forschung einen umfassenden und zugleich differenzierten Überblick über die Erziehungsverhältnisse im Nationalsozialismus zwischen totalem Anspruch und Erziehungswirklichkeit. Als Auswahlprinzip für die Themen sowie als Ordnungsprinzip der Darstellung wurde die Lebenslaufperspektive gewählt. Die Beiträge folgen also dem Leben des „deutschen, erbgesunden, arischen Menschen“ und stellen die Erziehungsprogrammatiken und Normierungen, die institutionellen und organisatorischen Umsetzungen sowie die jeweiligen Erziehungspraktiken vor. Dabei werden zugleich sowohl die Geschlechterperspektive als auch die Erfahrungen der ausgegrenzten Gruppen der Bevölkerung berücksichtigt, denn die Ausgrenzung kann letztlich nicht ohne den Blick auf die Eingegrenzten thematisiert werden – et vice versa.