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Großstadt und Reformation

Magdeburgs evangelischer Aufbruch im Kontext

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Am 26. Juni 1524 predigte Martin Luther in der völlig überfüllten Magdeburger Johanniskirche. Sein Auftritt machte die Reformation in der größten Stadt im Osten des Reiches unumkehrbar. Keine andere Stadtreformation außerhalb Wittenbergs hat Luther stärker gefördert. Zugleich beeindruckt die Dynamik der Gemeindereformation von unten, deren Impulse für gesellschaftliche Erneuerung von einer breiten gesellschaftlichen Mitte getragen wurden. Trotz aller Quellenverluste gibt es keinen Zweifel. Lange bevor sich erste Territorialstaaten zur neuen Lehre bekannten, wurde Magdeburg als vitale und streitbare Hochburg der Reformation überregional zum Begriff. 500 Jahre später nehmen Historikerinnen und Historiker aus fünf europäischen Ländern und den USA diese Anfänge neu in den Blick. Unter der Leitthese „Metropolen als Innovationsräume“ vergleichen sie den Modellfall Magdeburg mit ausgewählten Großstädten im Reich und in Westeuropa. Ihre Beiträge verknüpfen bewährte Forschungsergebnisse zur Stadt in der Reformation mit aktuellen Ansätzen der Metropolen- und Hanseforschung. Im Schnittpunkt von Reichs-, Kultur- und Stadtgeschichte machen sie die Dynamik des Umbruchs in verdichteten urbanen Kommunikationsräumen zum Thema.

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Großstadt und Reformation, Hartmut Kühne

Langue
Année de publication
2025
Reliure
(rigide)
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Titre
Großstadt und Reformation
Sous-titre
Magdeburgs evangelischer Aufbruch im Kontext
Langue
Allemand
Publié
2025
Format
rigide
Pages
544
ISBN13
9783689480943
Séries
Description
Am 26. Juni 1524 predigte Martin Luther in der völlig überfüllten Magdeburger Johanniskirche. Sein Auftritt machte die Reformation in der größten Stadt im Osten des Reiches unumkehrbar. Keine andere Stadtreformation außerhalb Wittenbergs hat Luther stärker gefördert. Zugleich beeindruckt die Dynamik der Gemeindereformation von unten, deren Impulse für gesellschaftliche Erneuerung von einer breiten gesellschaftlichen Mitte getragen wurden. Trotz aller Quellenverluste gibt es keinen Zweifel. Lange bevor sich erste Territorialstaaten zur neuen Lehre bekannten, wurde Magdeburg als vitale und streitbare Hochburg der Reformation überregional zum Begriff. 500 Jahre später nehmen Historikerinnen und Historiker aus fünf europäischen Ländern und den USA diese Anfänge neu in den Blick. Unter der Leitthese „Metropolen als Innovationsräume“ vergleichen sie den Modellfall Magdeburg mit ausgewählten Großstädten im Reich und in Westeuropa. Ihre Beiträge verknüpfen bewährte Forschungsergebnisse zur Stadt in der Reformation mit aktuellen Ansätzen der Metropolen- und Hanseforschung. Im Schnittpunkt von Reichs-, Kultur- und Stadtgeschichte machen sie die Dynamik des Umbruchs in verdichteten urbanen Kommunikationsräumen zum Thema.