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Madness and Modernity

Kunst und Wahn in Wien um 1900

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Um 1900 war Wien in der medizinischen Erforschung psychischer Erkrankungen europaweit führend - heute verbindet man damit vor allem Sigmund Freud und seine epochalen Schriften zur Psychoanalyse. Doch Freuds revolutionäre Sichtweise der menschlichen Psyche war nur ein Ansatz unter vielen. Tatsächlich beschäftigten sich Künstler und Architekten bereits vor der Veröffentlichung der Traumdeutung im Jahr 1899 mit Geisteskrankheit und Psychiatrie. Es scheint, als hätten das "Verrückte" und der "Wahnsinn" eine geradezu magische Anziehungskraft besessen. Dieses Interesse wurde von dem verstörenden Gefühl des grossstädtischen Bürgertums begleitet, in "nervösen" Zeiten zu leben. Die bewusste Erfahrung von Modernität gab der Erforschung des "Wahnsinns" einen zusätzlichen Impuls. Die Publikation beleuchtet die Beziehungen zwischen Psychiatrie und bildender Kunst, Architektur und Design und zeigt zugleich, wie stark die Moderne unsere Einstellung gegenüber psychischen Erkrankungen geprägt hat. Austellung: Schloss Ambrass, Innsbruck.

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Madness and Modernity, Gemma Blackshaw

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2009
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