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Frank A. Meyer: Auf ein Wort

Begegnungen mit Macht und Menschen

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Am Etablí, dem Uhrmacher-Tischchen bei Meyers in Biel, fertigt Vater Max in Heimarbeit Uhren, während der Sohn ihm dabei zur Hand geht. In diesen Stunden der Zweisamkeit erfährt Frank A. Meyer Geschichten, die sein Weltbild zeitlebens prägen. Etwa diese: Wie sich der Vater Max, stolzer Arbeiter, Sozialist und Schweizer Patriot weigert, mit Schweizer Nazis die Nationalhymne zu singen. Oder die väterliche Erkenntnis: Die freiheitliche Gesellschaft ist wie eine Uhr – sie funktioniert nur als Ganzes und alle Teile sind gleich bedeutsam. Beim Sohn verdichtet sich die Erinnerung an diese Erzählungen zum totalen Republikanismus, den Frank A. Meyer in Wort und Schrift in stets heiligem Furor auf allen Kanälen einfordert – davon handelt diese Biografie, die zu einer Zeit erscheint, in der die Uhr der freiheitlichen Gesellschaft in vielen Ländern nicht mehr rund läuft. Wir sehen einen, der als Schriftsetzer noch mit Blei an den Händen in die Welt der Sprache eintritt. Wir sehen einen, der seit vierzig Jahren im Zürcher SonntagsBlick eine wöchentliche Kolumne schreibt und im Berliner Cicero seit zwei Jahrzehnten das Gleiche tut. Wir sehen schliesslich einen, der über viele Jahre in seiner TV-Sendung Vis-a-Vis einstündige Zwiegespräche mit Menschen geführt hat, die die Schweiz, Deutschland, ja Europa im 20. und beginnenden 21. Jahrhundert politisch, wirtschaftlich und kulturell geprägt haben.

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Frank A. Meyer: Auf ein Wort, René Lüchinger

Langue
Année de publication
2025
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Titre
Frank A. Meyer: Auf ein Wort
Sous-titre
Begegnungen mit Macht und Menschen
Langue
Allemand
Publié
2025
Format
rigide
Pages
352
ISBN13
9783969995044
Séries
Mots clés
Biographies
Description
Am Etablí, dem Uhrmacher-Tischchen bei Meyers in Biel, fertigt Vater Max in Heimarbeit Uhren, während der Sohn ihm dabei zur Hand geht. In diesen Stunden der Zweisamkeit erfährt Frank A. Meyer Geschichten, die sein Weltbild zeitlebens prägen. Etwa diese: Wie sich der Vater Max, stolzer Arbeiter, Sozialist und Schweizer Patriot weigert, mit Schweizer Nazis die Nationalhymne zu singen. Oder die väterliche Erkenntnis: Die freiheitliche Gesellschaft ist wie eine Uhr – sie funktioniert nur als Ganzes und alle Teile sind gleich bedeutsam. Beim Sohn verdichtet sich die Erinnerung an diese Erzählungen zum totalen Republikanismus, den Frank A. Meyer in Wort und Schrift in stets heiligem Furor auf allen Kanälen einfordert – davon handelt diese Biografie, die zu einer Zeit erscheint, in der die Uhr der freiheitlichen Gesellschaft in vielen Ländern nicht mehr rund läuft. Wir sehen einen, der als Schriftsetzer noch mit Blei an den Händen in die Welt der Sprache eintritt. Wir sehen einen, der seit vierzig Jahren im Zürcher SonntagsBlick eine wöchentliche Kolumne schreibt und im Berliner Cicero seit zwei Jahrzehnten das Gleiche tut. Wir sehen schliesslich einen, der über viele Jahre in seiner TV-Sendung Vis-a-Vis einstündige Zwiegespräche mit Menschen geführt hat, die die Schweiz, Deutschland, ja Europa im 20. und beginnenden 21. Jahrhundert politisch, wirtschaftlich und kulturell geprägt haben.