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... Und, noch immer ist Westen!

Erinnerungen einer Urberlinerin an das Leben Drüben

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Tabea Zagór knüpft mit diesem Buch direkt an ihr Erstlingswerk an: "… Und plötzlich war Westen! Erinnerungen einer Urberlinerin an das Leben Hüben und Drüben." Unbelehrbar haucht sie auf die Frage „Wollen Sie …?“ zum dritten Mal ein „Ja“ – und wird wieder scheitern. Ihr begegnet eine zweite „Große Liebe“. Gesellschaftliche Geschehnisse bilden den Hintergrund. Wieder sucht sie nach Liebe und einer erfüllenden Arbeit. Der Epochenbruch warf sie aus der Bahn. Aus ihrem Zorn – richtiger: ihrer Wut und Enttäuschung über die Okkupation – macht sie auch heute, 34 Jahre später, keinen Hehl und benennt Ross und Reiter. Sie bleibt unangepasst und unbequem, isst Negerküsse, weil Schaumküsse gegen Rassenhass und Antisemitismus ungeeignete Werkzeuge sind! Sie gendert nicht, denn Wortendungen zaubern die Gleichberechtigung der Geschlechter nicht herbei; sie ändern nämlich die ursächlichen Verhältnisse nicht! Die Autorin schont sich nicht und gibt ehrliche Einblicke in ihr Leben mit all seinen Brüchen. Sie schildert dunkle Seiten menschlichen Miteinanders, zeigt, wie leicht Grenzen überschritten werden und plötzlich jeder ein Täter sein kann. Als Anwältin lernt sie Mörder, Sexual- und Gewaltstraftäter kennen und begegnet ihnen in der Sicherungsverwahrung. Hier gewinnt sie Eindrücke und sammelt Erfahrungen, die Stoff für ein weiteres Buch sein werden.

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... Und, noch immer ist Westen!, Tabea Zagór

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2025
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Titre
... Und, noch immer ist Westen!
Sous-titre
Erinnerungen einer Urberlinerin an das Leben Drüben
Langue
Allemand
Publié
2025
Format
souple
Pages
692
ISBN13
9783940210982
Séries
Mots clés
Biographies
Description
Tabea Zagór knüpft mit diesem Buch direkt an ihr Erstlingswerk an: "… Und plötzlich war Westen! Erinnerungen einer Urberlinerin an das Leben Hüben und Drüben." Unbelehrbar haucht sie auf die Frage „Wollen Sie …?“ zum dritten Mal ein „Ja“ – und wird wieder scheitern. Ihr begegnet eine zweite „Große Liebe“. Gesellschaftliche Geschehnisse bilden den Hintergrund. Wieder sucht sie nach Liebe und einer erfüllenden Arbeit. Der Epochenbruch warf sie aus der Bahn. Aus ihrem Zorn – richtiger: ihrer Wut und Enttäuschung über die Okkupation – macht sie auch heute, 34 Jahre später, keinen Hehl und benennt Ross und Reiter. Sie bleibt unangepasst und unbequem, isst Negerküsse, weil Schaumküsse gegen Rassenhass und Antisemitismus ungeeignete Werkzeuge sind! Sie gendert nicht, denn Wortendungen zaubern die Gleichberechtigung der Geschlechter nicht herbei; sie ändern nämlich die ursächlichen Verhältnisse nicht! Die Autorin schont sich nicht und gibt ehrliche Einblicke in ihr Leben mit all seinen Brüchen. Sie schildert dunkle Seiten menschlichen Miteinanders, zeigt, wie leicht Grenzen überschritten werden und plötzlich jeder ein Täter sein kann. Als Anwältin lernt sie Mörder, Sexual- und Gewaltstraftäter kennen und begegnet ihnen in der Sicherungsverwahrung. Hier gewinnt sie Eindrücke und sammelt Erfahrungen, die Stoff für ein weiteres Buch sein werden.