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Seelische Urkonflikte

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In zwei aufeinander bezogenen Beiträgen zeigen Melanie Klein und Joan Riviere, wie menschliche Gefühle und Verhaltensweisen in allen Lebensphasen vom Urkonflikt zwischen Liebe und Hass geprägt sind. Joan Riviere konzentriert sich auf den Hass und die damit verbundenen Aggressionen, beginnend mit frühkindlichen Formen bis hin zu deren Auswirkungen im Erwachsenenleben. Sie beschreibt, wie das Abreagieren und Absichern destruktiver Kräfte sowie die Anpassung an die Liebe die emotionale Entwicklung und Lebenssicherheit beeinflussen. Melanie Klein hingegen beleuchtet die Triebkraft der Liebe und die Entwicklung zur Liebensfähigkeit. Sie zeigt auf, wie frühkindliche Aggression Schuldgefühle hervorrufen, die Ängste und Verzweiflung nach sich ziehen. Durch den Drang zur Wiedergutmachung können befriedigende Beziehungen zu geliebten Menschen entstehen, deren Kreis sich allmählich erweitert und konstruktive Interessen fördert. Die Autorinnen verdeutlichen, wie das Maß der Nichtbewältigung dieses "Urkonfliktes" zwischen Liebe und Hass unsere psychischen Störungen bestimmt und wie die lebenslange Bewältigung dieses Konfliktes es uns ermöglicht, in Frieden mit uns und anderen zu leben und wahrhaftig lieben zu können.

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Seelische Urkonflikte, Melanie Klein

Langue
Année de publication
1974
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1,0
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Langue
Allemand
Éditeur
Kindler
Publié
1974
ISBN10
3463005999
ISBN13
9783463005997
Séries
Titre original
Love, hate and reparation
Évaluation
1 sur 5
Description
In zwei aufeinander bezogenen Beiträgen zeigen Melanie Klein und Joan Riviere, wie menschliche Gefühle und Verhaltensweisen in allen Lebensphasen vom Urkonflikt zwischen Liebe und Hass geprägt sind. Joan Riviere konzentriert sich auf den Hass und die damit verbundenen Aggressionen, beginnend mit frühkindlichen Formen bis hin zu deren Auswirkungen im Erwachsenenleben. Sie beschreibt, wie das Abreagieren und Absichern destruktiver Kräfte sowie die Anpassung an die Liebe die emotionale Entwicklung und Lebenssicherheit beeinflussen. Melanie Klein hingegen beleuchtet die Triebkraft der Liebe und die Entwicklung zur Liebensfähigkeit. Sie zeigt auf, wie frühkindliche Aggression Schuldgefühle hervorrufen, die Ängste und Verzweiflung nach sich ziehen. Durch den Drang zur Wiedergutmachung können befriedigende Beziehungen zu geliebten Menschen entstehen, deren Kreis sich allmählich erweitert und konstruktive Interessen fördert. Die Autorinnen verdeutlichen, wie das Maß der Nichtbewältigung dieses "Urkonfliktes" zwischen Liebe und Hass unsere psychischen Störungen bestimmt und wie die lebenslange Bewältigung dieses Konfliktes es uns ermöglicht, in Frieden mit uns und anderen zu leben und wahrhaftig lieben zu können.