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Bettina von Arnims Günderode-Roman

Der Mythisierungsprozess der Günderode-Figur als weibliches romantisches Projekt

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Das Buch untersucht den literarischen Günderode-Mythos in Bettina von Arnims Werk und beleuchtet insbesondere ihre philosophischen, politischen und ästhetischen Ideen im Kontext romantischer Philosophie sowie die Gattungs- und Gender-Diskussion. Es bietet eine detaillierte Analyse eines weiblichen, politischen und poetischen Projekts, das hier erstmals umfassend erläutert wird. Zielgruppe sind LeserInnen, die sich für die Literatur von 19. Jahrhundert-Autorinnen und literarische Mythen interessieren. Trotz Bettina von Arnims Bekanntheit, die durch ihre unkonventionelle Persönlichkeit geprägt ist, wird die Komplexität ihres Werkes näher betrachtet. Ihre Briefromane, oft aus (auto)biographischer Perspektive interpretiert, sind literarisch anspruchsvoll und thematisieren philosophische, politische und ästhetische Fragestellungen, die damals als männlich galten. Ihr Alter Ego Bettine präsentiert in "Die Günderode" ein religiöses, politisch-ästhetisches Projekt, das Arnims tiefes Verständnis romantischer Philosophie verdeutlicht. Die Arbeit behandelt die Konstruktion des Günderode-Mythos als Ergebnis von Arnims Austausch mit der Dichterin Karoline von Günderrode und erläutert das Mythisierungsverfahren im Kontext der Ideen, Gattungsfragen und Gender-Diskussionen.

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Bettina von Arnims Günderode-Roman, Montserrat Bascoy Lamelas

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2024
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