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Zum Subjekt werden

Analysen vergeschlechtlichender Positionierungen im Sprechen über Zukunft

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Im Mittelpunkt der qualitativ-empirischen Studie stehen die Prozesse der Subjektwerdung im Kontext von Zukunftsperspektiven. Aus einer poststrukturalistischen Sichtweise wird die zeitliche Dimension des Zukünftigen betrachtet, wobei die Äußerungen junger Frauen in Gruppendiskussionen analysiert werden. Die Studie untersucht, wie vergeschlechtlichende Subjektbildungsprozesse im Modus des Zukünftigen stattfinden. Methodisch wird eine diskurs- und subjektivierungstheoretische Perspektive auf sprachliche Äußerungen in Gruppendiskussionen angewandt, die als diskursive Praktiken der Subjektbildung verstanden werden. Karen Geipel zeigt auf, wie normative Ordnungen in den Antizipationen von Fürsorgeverantwortung und in der Konstruktion eines zukünftigen fürsorgenden Selbst entstehen, die sowohl die Entwicklung eines vergeschlechtlichten Subjekts ermöglichen als auch einschränken. Die Analyse umfasst bildungs- und sorgetheoretische Aspekte der Ergebnisse, reflektiert den Forschungsprozess und bietet Impulse für die Pädagogik. Abschließend wird ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen gegeben. Das Inhaltsverzeichnis umfasst eine Einführung, theoretische Grundlagen, methodologische Überlegungen, empirische Analysen, eine Theoretisierung der Ergebnisse sowie eine Schlussbetrachtung.

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Zum Subjekt werden, Karen Geipel

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2022
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