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Don Giovanni unter Druck

Die Verbreitung der Mozart-Oper als instrumentale Kammermusik im deutschsprachigen Raum bis 1850

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Wie gestalten sich die Strategien der Aneignung des »Don Giovanni« als Kammermusik? Die Autorin untersucht diese Frage durch multiperspektivische Betrachtungen. Sie analysiert 309 bis 1850 erschienene Kammermusikversionen, die in einer digitalen Online-Tabelle zusammengefasst sind, und bewertet einzelne Ausgaben qualitativ. Dabei werden Schriften von E.T.A. Hoffmann, Ludwig Rellstab und Robert Schumann herangezogen. Der Band liefert innovative Erkenntnisse zur Rezeptionsgeschichte der Oper im 19. Jahrhundert und zeigt, dass die früheste Form der Aneignung durch breite Bevölkerungsschichten die Kammermusik-Bearbeitung war. Die Autorin beleuchtet, wie die Rezeptionsstrategien gestaltet sind, welche Beschaffenheit das gedruckte Notenmaterial hatte und wie es in historischen Periodika und der Literatur bewertet wurde. Durch ihre umfassende Analyse verknüpft sie verschiedene Aspekte der Aneignung und trägt zur Musikforschung bei, indem sie die Wechselwirkungen zwischen den Kammermusikversionen und der zeitgenössischen Rezeption aufzeigt. So entsteht ein vielschichtiges Bild der Aneignung von »Don Giovanni« und dessen Bedeutung für die musikalische Kultur des 19. Jahrhunderts.

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Don Giovanni unter Druck, Andrea Klitzing

Langue
Année de publication
2020
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Titre
Don Giovanni unter Druck
Sous-titre
Die Verbreitung der Mozart-Oper als instrumentale Kammermusik im deutschsprachigen Raum bis 1850
Langue
Allemand
Éditeur
V&R unipress
Publié
2020
Format
rigide
Pages
299
ISBN13
9783847111917
Séries
Description
Wie gestalten sich die Strategien der Aneignung des »Don Giovanni« als Kammermusik? Die Autorin untersucht diese Frage durch multiperspektivische Betrachtungen. Sie analysiert 309 bis 1850 erschienene Kammermusikversionen, die in einer digitalen Online-Tabelle zusammengefasst sind, und bewertet einzelne Ausgaben qualitativ. Dabei werden Schriften von E.T.A. Hoffmann, Ludwig Rellstab und Robert Schumann herangezogen. Der Band liefert innovative Erkenntnisse zur Rezeptionsgeschichte der Oper im 19. Jahrhundert und zeigt, dass die früheste Form der Aneignung durch breite Bevölkerungsschichten die Kammermusik-Bearbeitung war. Die Autorin beleuchtet, wie die Rezeptionsstrategien gestaltet sind, welche Beschaffenheit das gedruckte Notenmaterial hatte und wie es in historischen Periodika und der Literatur bewertet wurde. Durch ihre umfassende Analyse verknüpft sie verschiedene Aspekte der Aneignung und trägt zur Musikforschung bei, indem sie die Wechselwirkungen zwischen den Kammermusikversionen und der zeitgenössischen Rezeption aufzeigt. So entsteht ein vielschichtiges Bild der Aneignung von »Don Giovanni« und dessen Bedeutung für die musikalische Kultur des 19. Jahrhunderts.