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Die Alice-Maschine

Figurationen der Unruhe in der Populärkultur

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Lewis Carrolls Werke zählen zu den Klassikern der Kinderliteratur und haben zahlreiche Nonsense-Erzählungen hervorgebracht, die immer wieder neu interpretiert und für Theater, Kino und Fernsehen adaptiert wurden. Sie inspirierten auch Avantgarde-Bewegungen wie Dada und Surrealismus. Die Poetik dieser Geschichten ist voller Widersprüche und Paradoxa, die beim Lesen einen vibrierenden Zustand der Unruhe erzeugen. Wenig bekannt ist jedoch, wie das Zusammenspiel unvereinbarer ästhetischer Figurationen aus "Alice in Wonderland" ein Eigenleben in der Populärkultur entwickelt hat, das bis heute wirksam ist: die "Alice-Maschine". Christine Lötscher macht diese Dynamik in ihren Analysen sichtbar und zeigt, wie die "Alice-Maschine" das Nicht-Verstehen, das Denken und Fühlen an der Grenze der Sinngebung zwischen Freiheit und Verstörung ästhetisch genießbar macht, besonders in Zeiten gesellschaftlicher und medialer Umbrüche. Die Analyse gliedert sich in zwei Teile: Der erste Teil behandelt Carrolls Wunderland und die "Alice-Maschine", während der zweite Teil sich mit dem Nachleben des Klassikers in der Populärkultur beschäftigt, einschließlich seiner Darstellung im Kino der 1960er und 1970er Jahre sowie in zeitgenössischen Fernsehserien.

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Die Alice-Maschine, Christine Lötscher

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2020
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