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Der Bamberger Dom als Heilsgeschichtsraum Teil I

Die Skulpturen der Älteren Werkstatt

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Die Skulpturen des Bamberger Domes zählen zu den bedeutendsten Werken der mittelalterlichen Kunst und entstanden an der Schwelle zwischen Romanik und Frühgotik. Trotz intensiver Forschung scheiterte bisher jeder Versuch, sie als Ganzes zu deuten. Dieses Buch unternimmt erstmals den Versuch, die spätromanischen Skulpturen aus der Perspektive ihrer mittelalterlichen Zeitgenossen zu verstehen. Wahrscheinlich entwarf der Domscholaster Crafto bereits vor 1196 ein anspruchsvolles Konzept, das Architektur und Skulptur vereinte und die Grundlage für die Arbeiten bis zur Vollendung des Fürstenportals um 1225 bildete. Der Dom wurde als symbolische Vergegenwärtigung des von Ezechiel visionär geschauten Tempels gestaltet, wobei konkrete Details der Architektur und Skulptur eine zentrale Rolle spielten. Die Beziehungen zwischen christlicher "Kirche" und jüdischer "Synagoge" sowie die menschlichen Sinne, insbesondere Hören und Sehen, sind entscheidend für die höhere Erkenntnis. Das Programm reflektiert den Diskurs über das Verhältnis von Diesseits und Jenseits und das Verständnis des Menschen im Angesicht der göttlichen Macht. Der Bamberger Dom, gegründet von Kaiser Heinrich II., basierte auf einem theologischen Konzept, das auf den Ideen Papst Gregors des Großen fußt und den frühscholastischen Diskurs berücksichtigt. Die Domkanoniker präsentierten sich als herausragende Führer der Laien auf dem Weg zu Gott, der im Weltgerichtsportal seinen

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Der Bamberger Dom als Heilsgeschichtsraum Teil I, Weilandt Gerhard

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2022
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