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Anton Engelbrecht 1487-1556

Eine Biografie und eine vollständige Edition der Acten des sunderlichen sinodums die oberkeit belangend (1533)

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Was tun, wenn Liebgewonnenes sich anders entwickelt als erhofft? Anton Engelbrecht sah sich als Prediger in Straßburg mit der Formierung einer neuen Kirche konfrontiert, die nicht nur positive Aspekte hatte. Gegen die Strömungen seiner Zeit kämpfte er für die Freiheit der Religion, was ihm Ruf und Stellung kostete. Van den Berg veröffentlicht erstmals mit Anmerkungen die in diesem Zusammenhang verfassten Acten des sunderlichen sinodums die oberkeit belangend. Seine Untersuchungen basieren auf vielen bisher unbeachteten Quellen und vermitteln ein neues Bild eines vergessenen Pioniers der Religionsfreiheit. In den bisherigen Lebensbeschreibungen von Engelbrecht (1487-1556) wurde oft eine negative Meinung geäußert. Diese biografische Studie, ursprünglich eine Dissertation von Dr. Cornelis H.W. van den Berg, behandelt seinen Humanismus, seine Kritik an der römischen Kirche sowie seinen Widerstand gegen die Entwicklungen der Reformation. Engelbrecht, 1520 Weihbischof im Bistum Speyer, musste 1524 aufgrund lutherischer Sympathien sein Amt aufgeben und wurde Prediger in Straßburg, wo er 1534 von seinem Amt verwiesen wurde. Nach seiner Rückkehr zur römischen Kirche war er in Köln, Nassau und Koblenz tätig. Das Buch stützt sich auf umfangreiche Literaturrecherche und unveröffentlichte Quellen, die bislang nicht für die Geschichtsschreibung genutzt wurden. Engelbrechts Verteidigung der Religionsfreiheit wird in den Acten des sunderliche

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Anton Engelbrecht 1487-1556, Cornelis den van den Berg

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2020
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