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Autoritätskonstruktion im Recht der Hebräischen Bibel

Rechtsbegründung im Bundesbuch aus textgeschichtlicher und exegetischer Perspektive

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Der im Gesamtzusammenhang des Pentateuchs hervorstechende gottesrechtliche Zuschnitt alttestamentlichen Rechts bildet keineswegs die einzige prägende Begründung der Gesetze. Ausgehend von dieser Beobachtung untersucht die vorliegende Arbeit anhand des Bundesbuches die Frage, wie alttestamentliches Recht begründet und autorisiert wird. Ihr interdisziplinärer Zugang führt rechtstheoretische, literaturwissenschaftliche und textgeschichtliche Überlegungen zusammen. Synchrone und diachrone Betrachtungsweisen verbindend, bezieht sich die Arbeit konsequent auf eine durch die wichtigsten Textzeugen gebildete Rekonstruktion der Textgeschichte. Auf dieser Grundlage stellt sie einerseits die vielschichtigen Verflechtungen und wechselseitigen Sinnanreicherungen von Rechts- und Erzähltexten innerhalb des Pentateuchs dar. Andererseits wird in der großflächigen Untersuchung antiker Texttraditionen deutlich, dass die betrachteten Textzeugen im Rahmen der Ein- und Festschreibung von Sinngehalten eigene Schwerpunkte setzen. Die darin nachweisbare Vielfalt in der jeweiligen Konzeption der Rechtsbegründung bewahrt Spuren rechts- und texthistorischer Diskurse, die mit literarhistorisch relevanten Formungsprozessen der Hebräischen Bibel einhergehen.

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Autoritätskonstruktion im Recht der Hebräischen Bibel, Amrei Koch

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Année de publication
2024
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Titre
Autoritätskonstruktion im Recht der Hebräischen Bibel
Sous-titre
Rechtsbegründung im Bundesbuch aus textgeschichtlicher und exegetischer Perspektive
Langue
Allemand
Auteurs
Amrei Koch
Publié
2024
Format
rigide
Pages
474
ISBN13
9783111341538
Séries
Description
Der im Gesamtzusammenhang des Pentateuchs hervorstechende gottesrechtliche Zuschnitt alttestamentlichen Rechts bildet keineswegs die einzige prägende Begründung der Gesetze. Ausgehend von dieser Beobachtung untersucht die vorliegende Arbeit anhand des Bundesbuches die Frage, wie alttestamentliches Recht begründet und autorisiert wird. Ihr interdisziplinärer Zugang führt rechtstheoretische, literaturwissenschaftliche und textgeschichtliche Überlegungen zusammen. Synchrone und diachrone Betrachtungsweisen verbindend, bezieht sich die Arbeit konsequent auf eine durch die wichtigsten Textzeugen gebildete Rekonstruktion der Textgeschichte. Auf dieser Grundlage stellt sie einerseits die vielschichtigen Verflechtungen und wechselseitigen Sinnanreicherungen von Rechts- und Erzähltexten innerhalb des Pentateuchs dar. Andererseits wird in der großflächigen Untersuchung antiker Texttraditionen deutlich, dass die betrachteten Textzeugen im Rahmen der Ein- und Festschreibung von Sinngehalten eigene Schwerpunkte setzen. Die darin nachweisbare Vielfalt in der jeweiligen Konzeption der Rechtsbegründung bewahrt Spuren rechts- und texthistorischer Diskurse, die mit literarhistorisch relevanten Formungsprozessen der Hebräischen Bibel einhergehen.