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Rumphius' Naturkunde

Zirkulation in kolonialen Wissensräumen

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Georg Everhard Rumphius (1627-1702), ein Naturforscher und Kaufmann der niederländischen Ostindien-Kompanie, verfasste bedeutende Texte wie D'Amboinsche Rariteitkamer und Het Amboinsche Kruid-boek, die als Beiträge zur botanischen und zoologischen Taxonomie sowie zur niederländischsprachigen Kolonialliteratur gelten. Diese interdisziplinäre Studie untersucht die Wissensproduktion in Rumphius' naturhistorischen Schriften. Sie beleuchtet die Entstehung seiner Texte und Illustrationen auf der molukkischen Insel Ambon und fragt nach neuen Wissensräumen zwischen Indonesien und Nordwesteuropa. Dabei wird die Produktion und Rezeption naturkundlichen Wissens als ein zirkulierender Prozess zwischen asiatischen und europäischen Akteuren betrachtet. Die Autorinnen analysieren abwechselnd Material und Medium aus geschichts- und literaturwissenschaftlicher Perspektive. Die Untersuchung der Materialität umfasst Proben, Sammlungen und Publikationspraktiken, während die literaturwissenschaftlichen Analysen Rumphius' Texte hinsichtlich ihrer Gattungspoetik, Mehrstimmigkeit und Narrativität betrachten. So leistet die Studie einen wertvollen Beitrag zur Wissensgeschichte der europäischen kolonialen Unternehmungen im 17. und 18. Jahrhundert.

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Rumphius' Naturkunde, Maria-Theresia Leuker, Esther Helena Arens, Charlotte Kiessling

Langue
Année de publication
2020
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Titre
Rumphius' Naturkunde
Sous-titre
Zirkulation in kolonialen Wissensräumen
Langue
Allemand
Éditeur
Harrassowitz
Publié
2020
Format
rigide
Pages
290
ISBN13
9783447113588
Séries
Description
Georg Everhard Rumphius (1627-1702), ein Naturforscher und Kaufmann der niederländischen Ostindien-Kompanie, verfasste bedeutende Texte wie D'Amboinsche Rariteitkamer und Het Amboinsche Kruid-boek, die als Beiträge zur botanischen und zoologischen Taxonomie sowie zur niederländischsprachigen Kolonialliteratur gelten. Diese interdisziplinäre Studie untersucht die Wissensproduktion in Rumphius' naturhistorischen Schriften. Sie beleuchtet die Entstehung seiner Texte und Illustrationen auf der molukkischen Insel Ambon und fragt nach neuen Wissensräumen zwischen Indonesien und Nordwesteuropa. Dabei wird die Produktion und Rezeption naturkundlichen Wissens als ein zirkulierender Prozess zwischen asiatischen und europäischen Akteuren betrachtet. Die Autorinnen analysieren abwechselnd Material und Medium aus geschichts- und literaturwissenschaftlicher Perspektive. Die Untersuchung der Materialität umfasst Proben, Sammlungen und Publikationspraktiken, während die literaturwissenschaftlichen Analysen Rumphius' Texte hinsichtlich ihrer Gattungspoetik, Mehrstimmigkeit und Narrativität betrachten. So leistet die Studie einen wertvollen Beitrag zur Wissensgeschichte der europäischen kolonialen Unternehmungen im 17. und 18. Jahrhundert.