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Physikalische Aufgaben

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Die Zielsetzung und Form physikalischer Aufgaben variieren erheblich. Eine Betrachtung der zahlreichen Aufgabensammlungen aus der Vergangenheit zeigt nicht nur einen Fortschritt inhaltlicher Natur, sondern spiegelt auch gesellschaftliche Entwicklungen wider. Während früher abstrakte und oft lebensfremde Aufgaben dominierten, richteten sich die Autoren später zunehmend nach praktischen Erfordernissen und technischen Beziehungen. Angesichts des Prinzips der polytechnischen Erziehung, das auch den Physikunterricht aller Schulen durchdringen sollte, sollten Aufgaben grundsätzlich aus der technischen Praxis stammen. Dies darf jedoch nicht zu einer Einschränkung auf bereits bekannte Anwendungen führen. In einer Zeit, die nach Entwicklung und Fortschritt strebt, muss physikalisches Denken flexibel sein und auch Probleme behandeln, die zunächst keine offensichtliche praktische Relevanz haben, aber schnell an Bedeutung gewinnen können. Daher werden hier nicht nur technikbezogene Aufgaben präsentiert, sondern auch solche, die klassisch gewordene, formal denkende Fragestellungen fördern. Triviale Aufgaben, die lediglich durch das Einsetzen von Werten in gegebene Formeln gelöst werden, wurden nach Möglichkeit vermieden.

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Physikalische Aufgaben, Helmut Lindner

Langue
Année de publication
1989
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Langue
Allemand
Éditeur
Vieweg
Publié
1989
Format
rigide
Pages
303
ISBN10
3528448792
ISBN13
9783528448790
Séries
Mots clés
Nonfiction
Évaluation
3 sur 5
Description
Die Zielsetzung und Form physikalischer Aufgaben variieren erheblich. Eine Betrachtung der zahlreichen Aufgabensammlungen aus der Vergangenheit zeigt nicht nur einen Fortschritt inhaltlicher Natur, sondern spiegelt auch gesellschaftliche Entwicklungen wider. Während früher abstrakte und oft lebensfremde Aufgaben dominierten, richteten sich die Autoren später zunehmend nach praktischen Erfordernissen und technischen Beziehungen. Angesichts des Prinzips der polytechnischen Erziehung, das auch den Physikunterricht aller Schulen durchdringen sollte, sollten Aufgaben grundsätzlich aus der technischen Praxis stammen. Dies darf jedoch nicht zu einer Einschränkung auf bereits bekannte Anwendungen führen. In einer Zeit, die nach Entwicklung und Fortschritt strebt, muss physikalisches Denken flexibel sein und auch Probleme behandeln, die zunächst keine offensichtliche praktische Relevanz haben, aber schnell an Bedeutung gewinnen können. Daher werden hier nicht nur technikbezogene Aufgaben präsentiert, sondern auch solche, die klassisch gewordene, formal denkende Fragestellungen fördern. Triviale Aufgaben, die lediglich durch das Einsetzen von Werten in gegebene Formeln gelöst werden, wurden nach Möglichkeit vermieden.