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Held im Bild

Zur visuellen Konstruktion Heroischer Figuren im Imperium Romanum anhand von Darstellungen des Aeneas und des Romulus

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Im griechischen Kulturraum florierten Heroenkulte, während sie in Rom kaum eine Rolle spielten. Der Topos der "Mythenlosigkeit" Roms gilt nach wie vor als zentrales Paradigma der römischen Religionsgeschichte. Die Erzählungen von republikanischen Helden und römischen Königen füllen teilweise diese Lücke. In bildlichen Medien sind jedoch nur Romulus und Aeneas in nennenswertem Maße präsent. Verschiedene antike Begriffe wie reges (Könige) und conditores (Städtegründer) bieten eine Grundlage, um ihre Bedeutung zu erfassen, doch sie greifen nur Teilaspekte ihrer Persönlichkeiten. Um dies zu vertiefen, wird das Heroische als Ergebnis gemeinschaftlicher Zuschreibungen an eine einzelne Figur verstanden, die durch kommunikative Prozesse geprägt ist. Der erste Teil der Studie untersucht, welche Qualitäten den beiden Figuren durch verschiedene Ikonografien zugeschrieben werden, insbesondere im Kontext des Augustusforums in Rom. Hier werden Körperbilder und Attribute analysiert. Der zweite Teil fokussiert auf die Bildmedien und deren kommunikative Nutzung, um zu ergründen, wie bestimmte Semantiken hervorgehoben oder ausgeblendet werden. Zu den Medien zählen Monumente, Münzen, Gemmen und Tonlampen. Außerdem wird untersucht, ob geografische Verdichtungen von Heldenbildern eine gemeinschaftliche Hervorhebung der Figuren zeigen. Insgesamt trägt die Untersuchung der Konstruktionsprozesse der Figuren wesentlich zum Verständnis von Aeneas und R

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Held im Bild, Matthias Joachim Bensch

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2023
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