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Aufzeichnungen einer Diakonissin

(Band 108, Klassiker in neuer Rechtschreibung)

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In der Reihe »Klassiker in neuer Rechtschreibung« gibt Klara Neuhaus-Richter bedeutende Werke der Weltliteratur in der empfohlenen Schreibweise nach Duden heraus. Adine Gemberg beschreibt in ihren Aufzeichnungen das Leben einer Diakonisse, deren Herz für die Musik schlägt. Obwohl sie eine talentierte Sängerin ist, übt sie ihren Beruf pflichtbewusst, jedoch ohne Leidenschaft aus. Mit 26 Jahren erkrankt sie an Typhus. Der Roman reflektiert die Suche der Autorin nach einem spezifisch weiblichen, sinnstiftenden Lebenskonzept. Der Erstdruck erschien 1895 in der »Neuen Deutschen Rundschau«, gefolgt von der Buchausgabe 1896. Klara Neuhaus-Richter hat das Werk 2021 neu herausgegeben, mit einem Cover von Rainer Richter und einer Porträtzeichnung von Josefine Weinschrott. Die Autorin, Alexandra Carlowna von Becker, wurde 1858 in Sankt Petersburg geboren und wuchs nach dem frühen Tod ihrer Mutter bei ihren Großeltern in Lüneburg auf. Nach ihrer Ausbildung zur Krankenpflegerin heiratete sie 1878 einen verwitweten Offizier und bekam sechs Kinder. Mit 20 Jahren begann sie autobiografisch zu schreiben, veröffentlichte jedoch erst 1887 erste Humoresken, gefolgt von sozialkritischen Novellen und Romanen. Sie thematisierte die Unterbezahlung weiblicher Erwerbsarbeit, die Zustände in psychiatrischen Anstalten und Suchterkrankungen. Adine Gemberg starb am 10. August 1902 als unbestechliche Gesellschaftskritikerin und feministische Wegbereiterin

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Aufzeichnungen einer Diakonissin, Adine Gemberg

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2021
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Sous-titre
(Band 108, Klassiker in neuer Rechtschreibung)
Langue
Allemand
Éditeur
Henricus
Publié
2021
Format
rigide
Pages
128
ISBN13
9783847850694
Séries
Mots clés
Fiction
Description
In der Reihe »Klassiker in neuer Rechtschreibung« gibt Klara Neuhaus-Richter bedeutende Werke der Weltliteratur in der empfohlenen Schreibweise nach Duden heraus. Adine Gemberg beschreibt in ihren Aufzeichnungen das Leben einer Diakonisse, deren Herz für die Musik schlägt. Obwohl sie eine talentierte Sängerin ist, übt sie ihren Beruf pflichtbewusst, jedoch ohne Leidenschaft aus. Mit 26 Jahren erkrankt sie an Typhus. Der Roman reflektiert die Suche der Autorin nach einem spezifisch weiblichen, sinnstiftenden Lebenskonzept. Der Erstdruck erschien 1895 in der »Neuen Deutschen Rundschau«, gefolgt von der Buchausgabe 1896. Klara Neuhaus-Richter hat das Werk 2021 neu herausgegeben, mit einem Cover von Rainer Richter und einer Porträtzeichnung von Josefine Weinschrott. Die Autorin, Alexandra Carlowna von Becker, wurde 1858 in Sankt Petersburg geboren und wuchs nach dem frühen Tod ihrer Mutter bei ihren Großeltern in Lüneburg auf. Nach ihrer Ausbildung zur Krankenpflegerin heiratete sie 1878 einen verwitweten Offizier und bekam sechs Kinder. Mit 20 Jahren begann sie autobiografisch zu schreiben, veröffentlichte jedoch erst 1887 erste Humoresken, gefolgt von sozialkritischen Novellen und Romanen. Sie thematisierte die Unterbezahlung weiblicher Erwerbsarbeit, die Zustände in psychiatrischen Anstalten und Suchterkrankungen. Adine Gemberg starb am 10. August 1902 als unbestechliche Gesellschaftskritikerin und feministische Wegbereiterin