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Der Weg ins Freie

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Arthur Schnitzlers erster Roman gilt als skandalöse Indiskretion über das Wiener Gesellschaftsleben. Die Geschichte des Baron Georg von Wergenthin und der aus kleinbürgerlichem Milieu stammenden Anna Rosner bietet ein differenziertes Bild der Belle Epoque. Der Weg ins Freie thematisiert Georgs ziellosen Wunsch nach Freiheit von Verantwortung gegenüber Anna und die gesellschaftlichen Umbrüche des 20. Jahrhunderts. Der Roman wurde 1902 begonnen und erstmals 1908 veröffentlicht. Die vollständige Neuausgabe, herausgegeben von Karl-Maria Guth, enthält eine Biographie des Autors und basiert auf der Ausgabe von 1961. Die Paginierung dieser Ausgabe wird in der Neuausgabe zeilengenau mitgeführt. Das Coverdesign verwendet ein Bild von Gustav Klimt. Arthur Schnitzler, 1862 in eine jüdische Arztfamilie in Wien geboren, studierte Medizin und betrieb eine Privatpraxis, die er zugunsten seiner literarischen Tätigkeit reduzierte. Er lernte Sigmund Freud kennen und interessierte sich für dessen Studien zum Unbewussten. Zusammen mit Hugo von Hofmannsthal gilt er als zentraler Vertreter der Wiener Moderne und war ein bedeutender Kritiker seiner Zeit. Mit der Novelle Leutnant Gustl führte er den inneren Monolog in die deutsche Literatur ein, der seinen Figuren assoziative Reaktionen auf ihre Umwelt ermöglicht. Egoistische Flucht vor Verantwortung und Bindungsangst sind zentrale Themen in seinem Werk.

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Der Weg ins Freie, Arthur Schnitzler

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2019
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