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Jeder Aspekt der "höfischen Kultur" wird in Joachim Bumkes außergewöhnlich reichhaltiger und gut dokumentierter Darstellung lebendig. Als renommierter Mediävist mit einem enzyklopädischen Wissen über Originalquellen und einer Leidenschaft für Geschichte übersieht Bumke kein Detail, von den materiellen Realitäten der aristokratischen Gesellschaft – den Burgen und Kleidern, Waffen und Transportmitteln, Essen, Trinken und Tischsitten – bis hin zum Verhalten, das bei Turnieren, Ritterschlägen und großen fürstlichen Festen vorgeschrieben und praktiziert wurde. Der höfische Ritter und die höfische Dame sowie die sich wandelnde Idee der höfischen Liebe werden durch die Literatur betrachtet, die sie feierte, und wir erfahren, wie die Alphabetisierung unter einer aristokratischen Laiengesellschaft von Frankreich über Deutschland verbreitet wurde und die Grundlage einer kulturellen Revolution bildete. Gleichzeitig stellt Bumke klar die Herausforderung an diejenigen, die die Ideale der höfischen Kultur bequem mit ihrem Ausdruck in der höfischen Gesellschaft verwechselt haben.
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Höfische Kultur. Band 2, Joachim Bumke
- Langue
- Année de publication
- 1992
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- (souple)
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- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Joachim Bumke
- Éditeur
- Deutscher Taschenbuch Verlag
- Publié
- 1992
- Format
- souple
- Pages
- 860
- ISBN13
- 9783423044424
- Séries
- Mots clés
- Nonfiction, Art / Culture, Thème historique, Histoire
- Évaluation
- 5 sur 5
- Description
- Jeder Aspekt der "höfischen Kultur" wird in Joachim Bumkes außergewöhnlich reichhaltiger und gut dokumentierter Darstellung lebendig. Als renommierter Mediävist mit einem enzyklopädischen Wissen über Originalquellen und einer Leidenschaft für Geschichte übersieht Bumke kein Detail, von den materiellen Realitäten der aristokratischen Gesellschaft – den Burgen und Kleidern, Waffen und Transportmitteln, Essen, Trinken und Tischsitten – bis hin zum Verhalten, das bei Turnieren, Ritterschlägen und großen fürstlichen Festen vorgeschrieben und praktiziert wurde. Der höfische Ritter und die höfische Dame sowie die sich wandelnde Idee der höfischen Liebe werden durch die Literatur betrachtet, die sie feierte, und wir erfahren, wie die Alphabetisierung unter einer aristokratischen Laiengesellschaft von Frankreich über Deutschland verbreitet wurde und die Grundlage einer kulturellen Revolution bildete. Gleichzeitig stellt Bumke klar die Herausforderung an diejenigen, die die Ideale der höfischen Kultur bequem mit ihrem Ausdruck in der höfischen Gesellschaft verwechselt haben.




